SmartDeviceLink: Ford und Toyota wollen Entwicklung von Apps fĂĽr Autos vereinheitlichen

Ford, Toyota und weitere Unternehmen unterstĂĽtzten eine Plattform fĂĽr Open-Source-Software zur Entwicklung von Smartphone-Apps, die im Fahrzeug nutzbar sind. Sie konkurriert mit Systemen von Google und Apple.

vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen
SmartDeviceLink: Ford und Toyota wollen Entwicklung von Apps fĂĽr Autos vereinheitlichen

(Bild: Ford, Toyota)

Lesezeit: 1 Min.

Ford und Toyota wollen die Entwicklung von Smartphone-Apps fĂĽr Autos vereinheitlichen und haben dafĂĽr das Konsortium SmartDeviceLink (sdl) gegrĂĽndet. Es ist als Non-Profit-Organisation ausgelegt und soll als Plattform fĂĽr Open-Source-Software zur Entwicklung von Smartphone-Apps dienen, die im Fahrzeug nutzbar sind. Ziel ist, einen brancheneinheitlichen Standard dafĂĽr zu etablieren, wie Apps in Autos eingebunden werden. SmartDeviceLink tritt damit in Konkurrenz zu Googles Android Auto oder Apples CarPlay.

SmartDeviceLink basiert auf Fords System AppLink, das seit 2013 Open Source ist. Als erste Autohersteller haben sich dem Konsortium Mazda, PSA, Fuji Heavy Industries und Suzuki angeschlossen. Dazu kommen Zulieferer wie Elektrobit, Luxoft und Xevo. Harman, Panasonic, Pioneer und QNX haben ihren Beitritt angekĂĽndigt.

Die Autofahrer sollen durch die offene Plattform mehr Möglichkeiten erhalten, wie sie die Apps auf ihrem Smartphone mit ihrem Fahrzeug verbinden sowie während der Fahrt nutzen und steuern können. Sie sollen per Sprachsteuerung bedienen können, während die Bedienoberflächen der Apps auf dem Fahrzeugdisplay gespiegelt werden. (anw)