Bericht: Takata kurz vor Vergleich mit US-Justiz

Takata steht offenbar kurz vor der Einigung mit den US-Behörden im Streit um defekte Airbags. Das Unternehmen und das Justizministerium wollen angeblich einen Vergleich schließen, der auch ein Schuldgeständnis umfasse, mit dem Takata kriminelle Handlungen zugebe

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(Bild: Mazda)

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Von
  • dpa

Von dem Rückruf der gefährlichen Airbags waren sehr viele Hersteller betroffen - so beispielsweise auch Mazda.

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Der Autozulieferer Takata steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor der Einigung mit den US-Behörden im Streit um defekte Airbags. Das japanische Unternehmen und das Justizministerium dürften an diesem Freitag einen Vergleich schließen, der auch ein Schuldgeständnis umfasse, mit dem Takata kriminelle Handlungen zugebe. Das berichtete das Wall Street Journal (Ausgabe vom 12.01.2017) unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Insgesamt dürfte die Einigung das Unternehmen rund eine Milliarde Dollar (940 Mio Euro) kosten.

Die US-Justiz wirft dem Hersteller vor, irreführende Angaben zum Airbag-Debakel gemacht und Informationen zurückgehalten zu haben. Takata wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Defekte Airbags des japanischen Zulieferers machen der Autoindustrie schon lange zu schaffen. Die Mängel haben in den USA zum Rückruf von fast 70 Millionen Airbags geführt. Die US-Verkehrsaufsicht geht von mindestens elf Todesfällen im Zusammenhang mit dem Problem aus. (mfz)