Österreich: Ab 2018 kommt eine digitale Vignette

Der Kauf einer Vignette für die Autobahnen in Österreich soll ab dem kommenden Jahr einfacher und bequemer werden. Die jeweilige Gebühr könne dann auch online bezahlt werden, teilte das Verkehrsministerium mit

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(Bild: fotowerk aichner og)

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  • dpa

Seit 1997 wird in Österreich eine Maut erhoben. 2015 wurden mehr als 25 Millionen Vignetten verkauft.

(Bild: fotowerk aichner og)

Der Kauf einer Vignette für die Autobahnen in Österreich soll ab dem kommenden Jahr einfacher und bequemer werden. Die jeweilige Gebühr könne dann auch online bezahlt werden, teilte das Verkehrsministerium am Montag (23. Januar 2017) mit. „Wir entwickeln das Mautsystem mit der Digitalen Vignette zeitgemäß weiter. Wer nicht mehr auf der Windschutzscheibe kratzen und kleben will, hat nun eine bequeme Alternative“, sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ).

Die Online-Variante, bei der das Kennzeichen erfasst wird, werde denselben Preis und dieselbe Gültigkeit wie die klassische Vignette haben. Der Kauf ist zunächst über die Webseite des österreichischen Autobahnbetreibers Asfinag und eine App möglich. Der Verkauf beginne gleichzeitig mit dem für die Jahresvignette 2018 am 1. Dezember 2017.

Schon seit längerer Zeit gibt es auf einigen Strecken eine Video-Maut. Dabei kann die Gebühr vorab beispielsweise in einem Reisebüro in Deutschland bezahlt werden. Dabei gibt man das Kennzeichen und die Gültigkeitsdauer an. Beides wird auf der Strecke dann erfasst und abgeglichen. Sind die Daten korrekt, öffnet sich in einer Spur, die für Fahrzeuge mit Video-Maut reserviert ist, die Schranke automatisch. Das lästige Anstellen an der Maut-Station entfällt.

(mfz)