Berufseinstieg für Fahrerlehrer soll einfacher werden

Damit wieder mehr Menschen Fahrlehrer werden wollen, soll der Einstieg einfacher werden. Ein Gesetzesentwurf sieht unter anderem vor, dass angehende Fahrlehrer zukünftig keinen Motorrad- sowie LKW-Führerschein der Klassen A2 und CE mehr benötigen, um die Ausbildung zu beginnen

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Mercedes GLA Fahrschule

(Bild: Mercedes)

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  • dpa

Es gibt einen Mangel an Fahrlehrern. Nun soll es einfacher werden, in diesen Beruf einzusteigen.

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Damit wieder mehr Menschen Fahrlehrer werden wollen, soll der Zugang zum Beruf einfacher werden. Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht unter anderem vor, dass angehende Fahrlehrer zukünftig keinen Motorrad- sowie LKW-Führerschein der Klassen A2 und CE mehr benötigen, um die Ausbildung zu beginnen. Dadurch fallen für die Anwärter Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro weg.

Zudem soll die Digitalisierung in der Fahrlehrerausbildung eine deutlich größere Rollen spielen. „Vernetztes Fahren, Fahrassistenzsysteme und die Elektromobilität werden endlich zum wesentlichen Gegenstand der Ausbildung“, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf. „Das war schon lange überfällig.“

Die Branche leidet seit Jahren an Fachkräftemangel. 44.610 Fahrlehrer gab es Anfang dieses Jahres in Deutschland. Vor sechs Jahren waren es noch rund 10.000 mehr. Im Durchschnitt sind deutsche Fahrlehrer älter als 55 Jahre. Die Reform des Bundesfahrlehrergesetzes wurde bereits vom Bundestag verabschiedet und soll 2018 in Kraft treten. (mfz)