Stuttgart: Grenzwert schon am ersten Tag erreicht

Seit Montag herrscht in Stuttgart wieder Feinstaubalarm. Gleich am ersten Tag des Feinstaubalarms ist in Stuttgart der zulässige Grenzwert erreicht worden. An der besonders belasteten Messstation am Neckartor wurden am Montag im Tagesmittel 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen

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(Bild: DUH / Martin Horbanski)

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  • dpa

Am Neckartor in Stuttgart werden seit Jahren die höchsten Feinstaub- und NOx-Werte gemessen.

(Bild: DUH / Martin Horbanski)

Seit Montag (16. Oktober 2017) herrscht in Stuttgart wieder Feinstaubalarm. Gleich am ersten Tag des Feinstaubalarms ist in Stuttgart der zulässige Grenzwert erreicht worden. An der besonders belasteten Messstation am Neckartor wurden am Montag im Tagesmittel 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, wie am Dienstag aus Daten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) hervorging. Das entspricht exakt dem EU-Grenzwert vom 50 Mikrogramm. Am frühen Dienstagmorgen war dieser Wert mit 54 Mikrogramm zeitweise sogar überstiegen worden.

In Stuttgart wird der Alarm im Winterhalbjahr von Mitte Oktober bis Mitte April ausgelöst, wenn Experten an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre erwarten. Die Stadt hat Autofahrer aufgerufen, ihr Fahrzeug stehenzulassen. Stuttgart bietet für das Winterhalbjahr Tagestickets ein Fünftel bis ein Drittel günstiger an, damit mehr Menschen ihre Autos in den Garagen lassen. Damit wird das bisherige „Feinstaub-Ticket“ zum halben Preis abgelöst, das nur an Tagen mit überschrittenen Grenzwerten galt. Außerdem müssen Kamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, aus bleiben. Das Ende des Feinstaubalarms war zunächst offen. (mfz)