Verbandskästen im Test
Ein Erste-Hilfe-Set im Auto ist Vorschrift, ein Fehlen kostet im Falle einer Kontrolle fünf Euro. Die meisten Kästen bleiben unbenutzt. In diesem Wissen achten wohl viele Käufer beim Ersatz in erster Linie auf den Preis. Kein Fehler, wie ein kleiner Check von ACE und GTÜ zeigt
(Bild: Kröner/GTÜ)
Ein Erste-Hilfe-Set im Auto ist Vorschrift, ein Fehlen kostet im Falle einer Kontrolle fünf Euro. Die meisten Kästen bleiben unbenutzt. In diesem Wissen achten wohl viele Käufer beim Ersatz in erster Linie auf den Preis. Kein Fehler, wie ein kleiner Check von ACE und GTÜ zeigt.
Umfang und Beschaffenheit der meisten Bestandteile im Verbandskasten sind vorgeschrieben. Unterschiede ergeben sich in der Verpackung und der Qualität der zusätzlichen Bestandteile. Die Verpackung sollte nicht nur ordentlich abdichten, um eine lange Sterilität sicherzustellen, sondern sich auch so öffnen lassen, dass der Inhalt nicht herausfällt. Das keine Lappalie, denn im Fall der Fälle haben viele ja keine ruhige Hand – vielmehr herrscht eine Stresssituation. Liegt dann ein Teil des Verbandsmaterials erst einmal im Dreck, ist es unbrauchbar. Auch die Qualität der Beilagen spielt eine wichtige Rolle. Eine stumpfe Schere ist bei einem Unfall noch unwillkommener als sonst.
(Bild: Kröner/GTÜ)
Im Test schnitten acht von zehn Kandidaten mindestens mit einem „empfehlenswert“ ab. Viel Geld muss man für einen guten Kasten nicht ausgeben: Der Preis-Leistungssieger kostet gerade einmal fünf Euro. Bis zehn Euro hat man schon eine recht breite Auswahl. Nicht vertreten in diesem Test waren Verbandskästen mit sehr langer Haltbarkeit. So gibt es inzwischen Erste-Hilfe-Sets, die erst nach 20 Jahren ablaufen – solange sie originalverpackt bleiben. Sie sind etwas teurer. (mfz)