HomePod: KalenderunterstĂĽtzung angeblich im Anmarsch
Bislang kann der Siri-Speaker nicht auf persönliche Termine zugreifen. Mit iOS 11.4 könnte sich das ändern. Zudem gibt es neue Hinweise auf den Marktstart in Deutschland.
HomePod von oben.
(Bild: Apple)
Die Sprachassistentin Siri beherrscht auf Apples smartem Lautsprecher HomePod nach wie vor nicht alle Funktionen, die man etwa von iOS-Geräten kennt. Angeblich ändert sich das mit einer kommenden iOS-Version, wie der Entwickler und iOS-Hacker Guilherme Rambo festgestellt hat.
Icon verweist auf Kalenderfunktion
So könnte Siri auf dem HomePod zumindest bald die Möglichkeit erhalten, auf Kalender des Benutzers zuzugreifen und beispielsweise neue Termineinträge vorzunehmen. Rambo hat dies in der jüngsten Betaversion von iOS 11.4 entdeckt. Beim Setup des HomePod taucht auf dem iPhone neben dem iMessage-, Notiz- und Erinnerungen-App-Symbol nun erstmals das Icon der Kalenderanwendung auf – statt drei sind vier Symbole zu sehen. Im darauffolgenden Beschreibungstext wird das Erstellen von Terminen allerdings noch nicht erwähnt, hier nennt Apple nur das Lesen und Verschicken von Nachrichten, das Erstellen von Erinnerungen und das Kreieren von Notizen.
"Personal Requests" noch sehr eingeschränkt
Mit der Ergänzung der Kalenderfunktion würden die sogenannten "Personal Requests", mit denen man den HomePod zum Zugriff auf persönliche Einstellungen und Informationen nutzen kann, deutlich praktischer. iOS 11.4 wird für die kommenden Wochen auf iPhone und iPad erwartet und dürfte in Form einer neuen Firmware auch für den HomePod erscheinen. Erwartet werden außerdem endlich die Möglichkeit, zwei HomePods zu einem Stereopaar zusammenzufassen sowie die Unterstützung des Multiroomprotokolls AirPlay 2, das Apple eigentlich für iOS 11.3 schon vorgesehen hatte.
Siri kann weniger als Alexa und Co.
Die Assistenzfunktionen des HomePod werden regelmäßig kritisiert. So besagt eine Analyse der Marktforschungsfirma Loup Ventures aus dem vergangenen Februar, dass Siri auf dem Smartspeaker "so beschränkt wie kein anderer Sprachassistent" sei. Das System höre zwar im Vergleich zu Alexa oder Google Assistant am besten zu, biete aber den geringsten Funktionsumfang. Der HomePod soll noch im Frühjahr auch in Deutschland und Frankreich auf den Markt kommen – wobei das Frühjahr sich langsam seinem Ende zuneigt. (bsc)