Dreyer: Anpassungsdruck für deutsche E-Autobauer
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht die deutsche Autoindustrie und ihre Zulieferer vor großen Herausforderungen beim Thema Elektromobilität. Sie stünden im internationalen Wettbewerb vor „enormen Anpassungsprozessen“
- dpa
(Bild: Volkswagen)
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht die deutsche Autoindustrie und ihre Zulieferer vor großen Herausforderungen beim Thema Elektromobilität. Sie stünden im internationalen Wettbewerb vor „enormen Anpassungsprozessen“, sagte die Regierungschefin am Donnerstag (16. August 2018) bei der Eröffnung der Messe E-Mobilität in Worms.
Dreyer sieht Rheinland-Pfalz unter anderem bei der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gut aufgestellt. Grundsätzlich seien deutliche Fortschritte bei alternativen Antriebsformen nötig, die sauber, umwelt- und klimafreundlich seien.
Die Zahl der Elektroautos in Rheinland-Pfalz hat derweil zugelegt – auch wenn insgesamt noch vergleichsweise wenige E-Autos auf den Straßen unterwegs sind. Laut Kraftfahrtbundesamt gab es zum 1. Januar dieses Jahres 2221 Elektro-Pkw im Land. Ein Jahr zuvor waren es der Flensburger Behörde zufolge erst 1423 gewesen, fünf Jahre vorher – also zum 1. Januar 2013 – waren lediglich 268 solcher Pkw gezählt worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Auch im Vergleich etwa zu dem von der Einwohnerzahl ungefähr vergleichbarem Sachsen lag Rheinland-Pfalz mit seinen 2221 E-Autos Anfang 2018 vorn. In dem ostdeutschen Bundesland waren es laut dem Bundesamt lediglich 1501 E-Pkw. (fpi)