Das vierrädrige Motorrad: der KTM X-Bow aus Österreich

Bislang war KTM für seine Motorräder und Quads bekannt. Doch nun präsentiert die Firma aus Mattighofen ihr erstes Auto. Der X-Bow ist als kompromissloser Sportler konzipiert, der Motorrad-Gefühle wecken soll.

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Von
  • rhi

Mattighofen (Österreich), 24. September 2007 – Extrem sportlich und kompromisslos soll er sein: der KTM X-Bow. Nun gibt der österreichische Motorradhersteller weitere Details bekannt. Der optisch äußerst radikal gestaltete Sportwagen wirkt wie ein Kart im XL-Format. Um ein ähnlich zügiges Vorankommen zu gewährleisten, wurde mit Audi Ungarn ein Vertrag über die Zulieferung von 2,0-Liter-TFSI-Motoren unterzeichnet. Damit ausgerüstet, leistet die Basisversion des X-Bow 240 PS.

Weiterhin wurde beschlossen, für den X-Bow eine neue Fertigungsstätte im Raum Graz in der Steiermark zu errichten. KTM plant dort die Produktion von 1000 Fahrzeugen pro Jahr. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Tatsache, dass das Stammwerk im oberösterreichischen Mattighofen ausgelastet ist. Das Kohlefaser-Monocoque des X-Bow wird bei der süddeutschen Wethje-Gruppe gefertigt, die als Spezialist für Carbon-Composite-Bauteile gilt und auch für Formel-1-Teams tätig ist.

Das vierrädrige Motorrad: der KTM X-Bow aus Österreich (10 Bilder)

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Die Produktion des ersten KTM-Autos beginnt im Frühjahr 2008 mit der auf 100 Stück limitierten Sonderserie „KTM X-Bow Dallara“. Die folgende Basisversion soll ab 45.850 Euro zu erwerben sein, allerdings kommen noch Steuern und Transportkosten dazu. Zur Serienausstattung des Basismodells zählt unter anderem ein Fahrwerk mit verstellbaren Dämpferelementen. Laut KTM sind bereits über 1000 Bestellungen für den X-Bow eingegangen. Interessenten werden sich somit in Geduld üben müssen. (rh)