Einen Zahn zugelegt: Siebengang-DSG für Golf und Golf Plus

VW legt einen Zahn zu. Mit nun sieben Gängen und Trockenkupplungen soll das Doppelkupplungsgetriebe unter der hauseigenen Bezeichnung DSG nun noch sparsamer sein – zunächst im Golf und Golf Plus

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Von
  • sg

Wolfsburg, 21. Dezember 2007 – Die Technik des Direktschaltgetriebes ist nicht wirklich neu, aber erst seit wenigen Jahren erfolgreich im Serieneinsatz. Bereits Ende der 60er-Jahre arbeitete Porsche am Doppelkupplungsgetriebe; in den 80er-Jahren setzten die Stuttgarter es im Rennsport ein. Bei VW hielt die Technik zum Schalten ohne Zugkraftunterbrechung im Jahr 2002 Einzug in die Serienproduktion. Besondere Aufmerksamkeit erregte das DSG in den sportlichen Golf-Modellen GTI und R32. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Wandlerautomatik schaltet sie extrem schnell, verbessert so die Beschleunigung und kann den Verbrauch senken – und das, obwohl sie etwa 20 Kilogramm schwerer ist als ein manuelles Getriebe.

Jetzt zündet VW mit dem Siebengang-DSG die nächste Entwicklungsstufe. Das neue Getriebe ist das erste seiner Art für den Front-Quer-Einbau und das erste Direktschaltgetriebe mit trocken laufenden Kupplungen. Im bisherigen DSG arbeiten diese „nass“, laufen also in einem Ölbad, und das verringert die Effizienz der Kupplungen im offenen Zustand. Zum Marktstart kommt die neue Schaltbox für die Modelle Golf und Golf Plus mit dem 1,4-Liter-TSI-Motor beziehungsweise mit dem 1,9-Liter-TDI. Für die Golf-Topmodelle ist das neue DSG derzeit noch nicht geeignet, denn es überträgt maximal 250 Newtonmeter Drehmoment. Der Motor des „normalen“ Golf GTI entwickelt bereits 280, der Sechszylinder des R32 gar 320 Newtonmeter.

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Sieben Gänge, trocken laufende Kupplungen: Das neue DSG von VW

Für Golf 1.4 TSI und 1.9 TDI sowie den entsprechenden Golf Plus ist das neue Getriebe ab sofort bestellbar. Bei beiden Motoren ist ein Berganfahrassistent inbegriffen. Die Aufpreise für das Siebengang-DSG starten bei 1750 Euro. (imp)