Mazda Furai: Wankel-Sportler unter Alkohol

Mazda präsentiert eine neue Studie im Nagare-Design mit fließenden, geschwungenen Formen, das dem Seriendesign Impulse geben soll. In Detroit dürfte der Furai zum Blickfang werden, der auf dem Rennwagen Courage C65 aus der American Le Mans Series basiert

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  • os

Detroit, 9. Januar 2008 – Mittlerweile sind Konzeptautos von Mazda Stammgäste auf den großen Autoshows. Gemeinsam haben die Studien das Nagare-Design (japanisch für Fluss), das sich durch seine fließenden, geschwungenen Formen auszeichnet. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit dürfte der Furai vom 19. bis zum 27. Januar zum Blickfang werden.

Der Name Furai bedeutet im Japanischen so viel wie „Klang des Windes“. Davon könnte der Mazda Furai jede Menge erzeugen, basiert er doch auf dem Rennwagen Courage C65 aus der American Le Mans Series. Die Flügeltüren des Kohlefaser-Boliden schwingen seitlich nach oben und erleichtern den beiden Passagieren den Einstieg in das Cockpit.

Mazda Furai: Wankel-Sportler unter Alkohol (4 Bilder)

Mazdas Studie Furai basiert auf einem Rennwagen der American Le Mans Series.

Die Studie soll die Lücke zwischen reinrassigem Rennwagen und straßentauglichem Supersportler schließen. Sie bildet den vorläufigen Abschluss des „Fluss“-Zyklus' der Mazda-Studien, der auch dem künftigen Mazda-Seriendesign Impulse verleihen soll. Zwischenzeitlich hat Mazda auch mit den Studien Ryuga und Taiki für Aufsehen gesorgt.

Angetrieben wird der Furai übrigens von einem ethanolbetriebenen Dreischeiben-Wankel-Motor mit einer Leistung von 450 PS. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei etwa 325 km/h liegen. Zu weiteren technischen Daten machte Mazda bislang keine Angaben. (imp)