Und wer hat's erfunden?
Rinspeed bringt gut 30 Jahre, nachdem Roger Moore in einem Lotus Esprit ab- und an einem Strand auf Sardinien wieder auftauchte, die Studie "sQuba" mit zum Genfer Salon. Sie kann bis zu zehn Meter tief tauchen und auf der Straße autonom fahren
- rhi
- isx
Zumikon (Schweiz), 15. Februar 2008 – Wenn das Desmond Llewelyn, der in zahlreichen James-Bond-Filmen die Rolle des "Q" verkörperte, noch erlebt hätte! 007-Fan Frank M. Rinderknecht, Chef des Schweizer Tuningunternehmens Rinspeed, bringt gut 30 Jahre, nachdem Roger Moore als "Spion, der mich liebte", in einem Lotus Esprit ab- und an einem Strand auf Sardinien wieder auftauchte, die Studie "sQuba" mit zum Genfer Salon, die bis zu zehn Meter tief tauchen und sich autonom auf der Straße bewegen kann. Standesgemäß basiert auch der sQuba auf einem Lotus und besitzt Wechselkennzeichen.
Vorstoß in bis zu zehn Meter Tiefe
Auf dem Genfer Automobilsalon, der vom 6. bis zum 16. März 2008 stattfindet, sollen Besucher des Rinspeed-Stands die fahrfertige Studie namens sQuba besichtigen können. Das außergewöhnliche Concept-Car wird es in sich haben: Der sQuba soll völlig autonom auf der Straße fahren können, also ohne Hilfsmittel und sogar gänzlich ohne Insassen. Darüber hinaus kann er sich als amphibisches Fahrzeug fortbewegen und in Wassertiefen von bis zu zehn Meter hinabtauchen. Die Tradition des Lotus Esprit wird übrigens gewahrt: Optische Basis ist die 3,79 Meter lange Lotus Elise mit Heckantrieb.
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In einem schnittigen Gefährt auf Tauchstation: Mit dem sQuba wird ein Stück James Bond Wirklichkeit.
Mit Null-Emissions-Antrieb in die Tiefe
Damit die Unterwasserwelt bei Tauchgängen keine bleibenden Schäden davonträgt, bezieht der sQuba seine Kraft von einem so genannten "Null-Emissions-Antrieb". Dahinter verbirgt sich ein Elektromotor, der von Lithium-Ionen-Akkus gespeist wird und an Land die beiden Hinterräder antreibt. Der Motor bringt des laut Rinspeed auf 37 Kilowatt (50 PS) und ein Drehmoment von 160 Newtonmetern. Auf dem Wasser geht es mittels zwei Heckpropellern voran, für den Vortrieb beim Tauchen sorgen zwei Jetantriebe im Bug. Eine Leichtbaukarosserie aus Karbonteilen umgibt strömungsgünstig die Insassen, die sich unter Wasser aus einem bordeigenen System mit insgesamt 33 Liter Atemluft versorgen können. Eines steht jetzt schon fest: Q wäre mächtig stolz auf Rinspeed. (imp)