Fiat strafft beim Grande Punto die Modellpalette
Ein Facelift, das keines ist. Fiat strafft die Modellpalette des Grande Punto und streicht zwei Ausstattungsversionen. Zudem gibt`s neue Farben und Alufelgen sowie mehr Extras ab Werk
- sg
Frankfurt a. M., 30. Mai 2008 – Fiat verpasst dem Grande Punto im aktuellen Modelljahr ein Facelift, das sich bei näherer Betrachtung als Peeling entpuppt: Modifikationen im Karosseriedesign gibt es keine, die wichtigsten Änderungen betreffen die Ausstattungslinien. Zwar hält Fiat weiterhin am verwirrenden System aus Ausstattungslinien und Unterversionen fest, allerdings entfallen ab sofort zwei Varianten. Sprich: Den Grande Punto gibt's 2008 als Linea Style mit den drei Unterversionen Active, Dynamic und Emotion. Die Basisversion Go ist nicht mehr lieferbar. Ähnliches gilt für die zweite Ausstattungslinie Linea Sportiva. Sie kommt künftig nur noch in den Subvarianten Racing und Sport – auch hier entfällt die bisherige Basisversion namens Speed.
Preisvorteile?
Durch den Wegfall der Einstiegsmodelle steigt auch der Basispreis von vormals 11.450 Euro für den dreitürigen Grande Punto Go mit 65 PS auf 11.750 Euro für die Active-Variante mit identischer Motorisierung. Aber immerhin ist diese Ausstattung damit 50 Euro günstiger als bisher. Auch andere Versionen profitieren von der Straffung der Modellpalette. So enthält etwa das Emotion-Paket ab sofort serienmäßig Tempomat, Regensensor und Einparkhilfe. Racing und Sport kommen ab Werk mit dem Infotainmentsystem Blue & Me. Für mehr Sportlichkeit ohne Abarth-Ausstattung soll schließlich das optionale Paket "Design" im Grande Punto Racing sorgen: Es wertet den Südländer mit Dachspoiler und Seitenschwellern in Wagenfarbe sowie mit dunklen Schweinwerfern und verchromten Außenspiegeln auf. Kostenpunkt: 550 Euro.
Fiat strafft beim Grande Punto die Modellpalette (6 Bilder)

Mehr Farben, sonst ändert sich nix: Äußerlich geht der 2008er Grande Punto ...
Alles so schön bunt hier
Äußerlich setzt sich der kompakte Italiener ab Modelljahr 2008 (fast) nur durch die Farbpalette, die Fiat um einige neue Töne ergänzt, von seinen Vorgängern ab. Geänderte Karosseriedetails gibt es nicht, dafür aber immerhin neue Alufelgen. Die Änderungen im Inneren halten sich im überschaubaren Rahmen: Neue Materialien für Sitze und Armaturentafel, vier Sitze in allen Dreitürern mit Linea-Sportiva-Konfiguration und abgedunkelte Scheinwerfer für die Topversion Sportiva Sport. (imp)