Nissan zeigt Pkw mit Rundum-Kollisionsschutz
Leicht ist es geschehen: Beim Ausparken oder Spurwechsel übersieht man ein Auto und verursacht so einen Unfall. Nissan zeigt ergänzende Warnsysteme, die solche Situationen entschärfen sollen
- rhi
Tokio (Japan), 8. August 2008 – Wer kennt sie nicht, die Schrecksekunde, wenn man beim Spurwechsel oder beim Zurücksetzen aus einer Parlücke erst im letzten Moment ein Hindernis entdeckt? Nissan präsentiert daher ein Fahrzeug mit Warnsystemen für den Rundum-Kollisionsschutz.
Zwei zusätzliche Systeme
Eingebaut ist die Sicherheitstechnik in einen Nissan Fuga, der in den USA als Infiniti M35 und M45 angeboten wird. Der Kollisionsschutz bezieht die bereits vorhandenen Helfer Abstandsradar und Spurhalteassistent ein. Neu hinzu kommt eine Warnfunktion vor Kollisionen bei seitlichen oder rückwärtigen Bewegungen des Autos.
Nissan zeigt Pkw mit Rundum-Kollisionsschutz (8 Bilder)

Nissan zeigt einen Infiniti M35 mit elektronischem Rundum-Kollisionsschutz.
Schutz vor seitlicher Kollision
Seitlich angebrachte Sensoren schlagen beim beabsichtigten Spurwechsel akustish und optisch Alarm, wenn sich ein anderes Auto im Gefahrenbereich befindet. Versucht der Fahrer weiterhin, in Richtung Gefahrenbereich zu lenken, greift das System mit einer Gegenbewegung ein, die durch das gezielte Abbremsen einzelner Räder erzeugt wird.
Gefahrloses Rückwärtsfahren
Bei einem rückwärtigen Fahrmanöver warnen die Sensoren an der Seite und am Heck des Fahrzeugs vor Objekten, die im Weg stehen. Ist etwas im Weg, ertönt ein Warnsignal und der Wagen wird automatisch abgebremst. Ein Serieneinsatz der neuen Systeme scheint so gut wie sicher: Nissan hat verkündet, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle von Fahrzeugen der eigenen Marke in Japan bis zum Jahr 2015 halbieren zu wollen. Ausgangspunkt sind die Unfallzahlen des Jahres 1995. (rh)