Neues Mini Cabrio: Kaum getarnter Erlkönig

Der Herbstwind weht das Laub umher – ausgerechnet zum Start der ungemütlichen Jahreszeit fegt die Neuauflage des offenen Mini über die Straßen. Wir haben einen kaum noch getarnten Erlkönig erwischt

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Von
  • gh

München, 21. Oktober 2008 – "Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr …" heißt es in Rainer Maria Rilkes Gedicht "Herbsttag". Ausgerechnet in der Zeit, in der der Wind das Laub über die Straßen treibt, fahren Prototypen des kommenden Mini Cabrio in den Alleen hin und her – und unserem Fotografen vor die Linse.

Das Cabriolet wird auf dem aktuellen Mini basieren, der sein Facelift im November 2006 erfuhr. So kommt das Cabriolet auch in den Genuss der neuen, effizienteren Motoren, die seit März 2007 in den geschlossenen Minis zum Einsatz kommen. Außerdem werden die alten "Mini-Henkel", die Überrollbügel an den hinteren Kopfstützen verschwinden. Die ganzen Versteifungsmaßnahmen plus Umstellung des Sicherheitssystems haben viel Zeit in Anspruch genommen, obschon die Produktion das Vörgängers im August endete. Ein Grund für die Wartezeit liegt darin, dass Mini zunächst die Kombi-Version Clubman auf den Markt gebracht und für den Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008) die Studie Crossover, einen viertürigen Allrad-Mini mit Gelände-Charakter, auf die Räder gestellt hatte.

Neues Mini Cabrio: Kaum getarnter Erlkönig (5 Bilder)

Nur das Markenlogo ist noch abgeklebt: Das neue Mini Cabrio von vorn

Vorne ist das neue Cabrio quasi ungetarnt, nur das Markenlogo ist noch abgeklebt. In der Seitenansicht fällt das hinten eckig abfallende Stoffdach auf, wodurch die Kopffreiheit in der zweiten Sitzreihe erhalten bleibt. Hinten sind alle Chrom-Applikationen wie die Türscharniere, der Heckdeckel-Griff und die Heckleuchten-Umrandungen abgeklebt. Außerdem verwirren konzentrische Muster auf der Heckscheibe das Auge: Genau hier wird der Blick in den Innenraum gestört, um das Fehlen der Überrollbügel zu vertuschen. (imp)