Richtiges Verhalten im Kreisverkehr

Kreisverkehre gewinnen in Deutschland an Verbreitung, doch nicht jeder Autofahrer verhält sich darin richtig. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) erläutert die wichtigsten Regeln

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Bonn, 28. Dezember 2008 – Kreisverkehre finden in deutschen Städten und Gemeinden zunehmend Verbreitung, sie sollen sicherer sein als herkömmliche Kreuzungen und für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Doch längst nicht alle Autofahrer kennen die Regeln, die im Kreisel gelten. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin.

Bei der Einfahrt in den Kreisel darf zum Beispiel nicht geblinkt werden. Das könnte leicht als Ankündigung, bei der nächsten Ausfahrt hinauszufahren, missverstanden werden, mahnt der DVR. Nur wenigen Autofahrern ist auch bekannt, dass ein als Sperrfläche markierter Innenbereich des Kreisverkehrs nicht überfahren werden darf. Ausgenommen hiervon sind lediglich Fahrzeuge, die den Kreisel ansonsten nicht durchfahren können. Beim Hinausfahren aus dem Kreisverkehr muss hingegen immer geblinkt werden. Die wartenden Autofahrer können so schneller erkennen, dass die Bahn für sie frei ist. Und auch für den nachfolgenden Verkehr ist das Blinksignal wichtig: Möglicherweise muss der Abbiegende nämlich anhalten, um einen Radfahrer oder Fußgänger passieren zu lassen.

Richtiges Verhalten im Kreisverkehr (1 Bilder)

Beim Hinausfahren aus dem Kreisverkehr muss immer geblinkt werden.

Im Kreisverkehr können Auffahrunfälle zum Beispiel dadurch entstehen, dass Autofahrer beim Ein- oder Ausfahren unaufmerksam sind oder sich nicht eindeutig verhalten. Wer aus dem Kreisel herausfährt, muss auf Radfahrer und Fußgänger achten. Das gilt vor allem bei schlechter Sicht und bei Dunkelheit. Radfahrer sollten an Kreisverkehren stets besonders vorsichtig sein und den Blickkontakt zu den Autofahrern suchen, so der DVR. (imp)