Mercedes F-Cell Roadster

Für Mercedes ging es darum, das Thema "nachhaltige Mobilität" in die Ausbildung aufzunehmen. Das Ergebnis ist eine Studie, die ein Jahrhundert Automobilbau in sich zu vereinen scheint

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Von
  • rhi

Stuttgart, 26. März 2009 – In einem verschiedene Berufsgruppen übergreifenden Projekt haben die Auszubildenden der Daimler AG im Werk Sindelfingen einen Roadster mit Brennstoffzellenantrieb gebaut. Rund ein Jahr lang arbeiteten insgesamt mehr als 150 Auszubildende und Studierende an der Konzeption, Entwicklung, Montage und Fertigstellung des Fahrzeugs. Dabei waren Nachwuchskräfte aus den Bereichen Kraftfahrzeugmechatronik, Modellbau, Elektronik, Beschichtungstechnik und Fertigungsmechanik sowie Produktdesign und Fahrzeuginnenausstattung beteiligt.

Der F-Cell Roadster schlägt die Brücke von den frühen Tagen des Automobils zu seiner möglichen Zukunft. So wurde das Fahrzeug einerseits mit großen Speichenrädern ausgestattet, die an den Benz-Patent-Motorwagen von 1886 erinnern. Darüber hinaus finden sich Stilelemente aus den unterschiedlichsten Fahrzeugepochen. Dazu zählen die Karbonsitzschalen mit handgenähtem Lederbezug und die Frontpartie aus Glasfaser im Formel-1-Look.

Mercedes F-Cell Roadster (11 Bilder)

Der Mercedes F-Cell Roadster entstand als Projekt von Auszubildenden.

Gesteuert wird das Fahrzeug mittels Steer-by-Wire, ein Joystick ersetzt dabei das herkömmliche Lenkrad, die vordere Achskinematik elektrisch bewegt. Für den Antrieb sorgt ein Brennstoffzellensystem im Heck. Mit einer Leistung von 1,2 Kilowatt erreicht der F-Cell Roadster eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und kommt bis zu 350 Kilometer weit. Für den Einsatz als Touristenattraktion am Stuttgarter Schloss würde das völlig reichen ... (rh)