Das KTM aus dem Motorradbau kommt, ist kaum zu übersehen. Außer vier Rädern fehlt dem kompromisslosen X-Bow fast alles, was man von Autos gewohnt ist

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  • ml

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Downforce-Vielfalt: Die Modelle des KTM X-Bow

Der österreichische Zweirad-Produzent KTM (Kronreif & Trunkenpolz Mattighofen) bietet seit März 2008 die Serienversion des puristischen Vierrad-Gefährts X-Bow (gesprochen: Cross Bow) an. Der zirka 700 Kilogramm leichte Wagen ist gewissermaßen die vierrädrige Interpretation der Motorräder, mit den sich KTM einen guten und sehr eigenständigen Ruf erworben hat. Für Vortrieb sorgt ein Audi-2,0-Liter-TFSI mit 240 PS und einem Drehmoment von 310 Nm. Komfort darf man sich dem offenen Gefährt nicht erwarten: Viele Elemente „die im Fahrzeugbau üblicherweise für Komplexität und zusätzliches Gewicht sorgen“, gibt es einfach nicht. Neben Trivialitäten wie einem Dach muss man auch auf elektronische Hilfsmittel wie ESP oder Airbags verzichten, für stabile Bodenhaftung muss ein hoher Abtrieb reichen, der bei 200 km/h fast 200 kg erreicht. Die mögliche Querbeschleunigung beträgt laut KTM 1,5 g mit der Serienbereifung. Von dem zum guten Teil aus Karbon bestehenden Vehikel gibt es inzwischen fünf verschiedene Modelle – wir haben Sie zusammengestellt.

(imp)