Sparsamer Klassiker: Der Morgan 4/4 Sport

Der Morgan 4/4 Sport ist eine besonders puristische Variante des seit 1936 nahezu unverändert gebauten Klassikers. Der 1,6-Liter-Ottomotor von Ford erweist sich dabei als durchaus umweltfreundlich

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Malvern Link (England), 22. Juni 2009 – „Der 4/4 Sport startet durch. Mit seinem neuen, sportlichen Einstiegsmodell will die Morgan Motor Co. neue Käufer gewinnen und alte begeistern.“ So wirbt einer der drei deutschen Morgan-Importeure für ein Auto, das bis auf einige Modifikationen seit 1936 nahezu unverändert gebaut wird.

Die Bezeichnung „Sport“ kann dabei etwas in die Irre führen: Denn hier gibt es weder besonders viele PS noch optische Anbauteile. Bei dem knapp 800 kg leichten Zweisitzer handelt es sich vielmehr um eine puristische Variante des 4/4. So wird auf markante Details wie Positionsleuchten, Türgriffe und das Reserverad verzichtet. Das spart Gewicht und soll für verbesserte Fahrleistungen sorgen. Die beiden „Vierer“ in der Typenbezeichnung stehen übrigens für vier Zylinder und vier Räder, da Morgan noch bis in die 1950er-Jahre auch dreirädrige Autos baute.

Sparsamer Klassiker: Der Morgan 4/4 Sport (8 Bilder)

Der Morgan 4/4 Sport ist eine besonders puristische Variante des Klassikers.

Während die Karosserie und das Aussehen des 4/4 also seit über 70 Jahren nahezu unverändert sind, wurden die Motoren und Getriebe immer wieder modernisiert und den aktuellen Zulassungsbestimmungen angepasst. Und dass die englische Sportwagenschmiede, die 2009 ihren 100. Firmengeburtstag feiert, durchaus zeitgemäße Autos baut, zeigt der Motor des 4/4 Sport. Der 111 PS starke 1,6-Liter-Benziner aus dem Hause Ford soll sich im EU-Zyklus mit 6,2 Liter Benzin begnügen. das entspricht 140 g/km CO2. Das zeigt wieder einmal, wie wichtig geringes Gewicht für den Verbrauch ist – selbst wenn die Fahrzeugbasis ansonsten alles andere als modern ist.

Der 4,01 Meter lange 4/4 Sport ist in sechs verschiedenen Lackierungen erhältlich und rollt auf 15-Zoll-Rädern mit 165er-Reifen. Serienmäßig gibt es eine Innenausstattung aus braunem Leder, ein in Wagenfarbe lackiertes Armaturenbrett, ein schwarzes Kunstlederverdeck sowie schwarze Speichenräder. 39.500 Euro für solch ein Liebhaberauto scheinen da fast schon erschwinglich. (imp)