Britto-Pop: Edler Bentley mal ganz bunt

Dass Oberklasseautos nicht immer in Silber oder Schwarz lackiert sein müssen, zeigt der Neo-Pop-Künstler Romero Britto mit seinem quietschbunten Bentley. Seine Botschaft: Das Leben macht Spaß

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  • sl

Berlin, 7. Juli 2009 – Romero Britto mag fröhliche Bilder. Das soll an seinem persönlichen Hintergrund liegen, denn er wuchs unter äußerst bescheidenen Verhältnissen im brasilianischen Recife auf – so schreibt er in zumindest seiner kurzen Biografie. Sein Wahlspruch: „Weil alles im Leben endet, sollten wir es mit Farbe und Hoffnung erfüllen.“ Brittos farbenfrohe Neo-Pop-Kreationen sind unter anderem im Museum of Modern Art und im Guggenheim-Museum in New York zu bewundern.

Jetzt hat sich Britto ausgerechnet einen Bentley Continental GT vorgenommen, ein Oberklasse-Coupé, das normalerweise in gedeckten Farben daherkommt. Mit diesem Bentley würde sich wohl nur Popstars auf die Straße trauen – zum Beispiel Elton John, den Britto laut Bentley zu seinen Kumpels zählt. Auf quietschblauem Untergrund lässt der Brasilianer bunte Blumen blühen und poppige Sterne aufgehen. Abstrakte Figuren, die an Comic-Figuren erinnern, schmücken die Türen.

Britto-Pop: Edler Bentley mal ganz bunt (4 Bilder)

So bunt kann die Oberklasse sein: Der von Romero Britto gestaltete Bentley Continental GT

Der bunte Continental GT entstand 2003 als nicht fahrfähiger Prototyp. Vom 10. Juli bis zum 6. September 2009 ist das Kunstwerk nun in der Britto-Ausstellung „Come to my World“ im Berliner Automobil-Forum Unter den Linden zu sehen. Am Ende der Ausstellung lässt Bentley das Kunstwerk zugunsten von Multiple-Sklerose-Kranken und geistig Behinderten versteigern. (imp)