LPG-Nachrüstung für den Mazda 6 mit 2-Liter-Benziner
Der japanische Automobilhersteller Mazda bietet ab sofort für einen neuen Mazda 6 mit 2,0-Liter-Benziner eine LPG-Nachrüstlösung an. Der Einbau der Autogas-Anlage ist bei allen Karosserieversionen möglich
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Leverkusen, 12. Dezember 2008 – Für den neuen Mazda 6 mit 2,0-Liter-Ottomotor mit Schalt- oder Automatikgetriebe ist ab sofort eine LPG-Nachrüstlösung erhältlich, die vom Autohersteller geprüft worden ist. Mazda empfiehlt den Einbau von Autogas-Anlagen des Herstellers TeleflexGFI. Die Umrüstung erfolgt bei Mazda-Partnern, die über die entsprechende Qualifikation verfügen.
Modifikation des Zylinderkopfes
Hersteller-Langzeittests über 100.000 Kilometer haben gezeigt, dass eine nachträgliche Modifikation des Zylinderkopfes – genauer der Auslassventilsitze – für einen dauerhaft störungsfreien Betrieb mit Autogas unabdingbar ist, heißt es bei Mazda. Diese notwendige Maßnahme ist fester Bestandteil der empfohlenen Autogas-Anlage. Natürlich entspricht sie ECE R115 (PDF-Datei) – der europaweit einheitlichen Regelung für Nachrüstsysteme zum LPG- oder Erdgasbetrieb von Autos.
LPG-Nachrüstung für den Mazda 6 mit 2-Liter-Benziner (4 Bilder)

Für einen neuen Mazda 6 mit Zweiliter-Benziner bietet Mazda eine LPG-Nachrüstung an.
Gastank in der Reserveradmulde
Das Steuergerät der Autogas-Anlage sorgt dafür, dass der Motor stets mit Benzin gestartet wird und je nach Motortemperatur automatisch und unmerkbar umschaltet. Der Flüssiggastank wird in die Reserveradmulde des Fahrzeugs eingebaut, so dass kein Kofferraumvolumen verloren geht. Der Gastank in den Limousinen fasst 67 Liter, im Kombi 77 Liter.