Opel Insignia mit neuen AFL-Scheinwerfern
Ab September bietet Opel im Insignia neue AFL-Scheinwerfer an. Spielstraßenlicht, Schlechtwetterlicht oder Fernlicht-Assistent heißen nur drei der neun Lichtarten, die im neuen Opel Insignia zur Verfügung stehen und für mehr Sicherheit sorgen sollen
- rhi
Rüsselsheim, 11. Januar 2008 – Auf dem Opel-Testgelände in Dudenhofen, in der Nähe von Frankfurt: Mit gerade einmal 40 Kilometer pro Stunde lotse ich einen Opel Kadett A aus dem Jahr 1963 durch die Dunkelheit – mehr lässt die kümmerliche Sechs-Volt-Beleuchtung des Oldtimers nicht zu. Kurze Zeit später der Umstieg in einen Vectra, der bereits die Scheinwerfertechnologie seines im Juli 2008 debütierenden Nachfolgers Insignia trägt. Beinahe taghell wird die nähere Umgebung ausgeleuchtet. Grund genug, einmal näher zu beleuchten, wie sich die Lichttechnik in 45 Jahren weiterentwickelt hat.
Opel mit neuester Scheinwerfer-Technologie
Bereits im Jahr 2003 führten die Rüsselsheimer mit dem sogenannten „Adaptive Forward Lighting“, kurz AFL, Frontscheinwerfer ein, die über ein dynamisches Kurvenlicht und 90-Grad-Abbiegelicht verfügen. Inzwischen ist die AFL-Technik schon ab den Modellen Corsa und Meriva erhältlich. Für den neuen Opel Insignia wurde nun eine weiterentwickelte Generation des AFL-Systems vorgestellt.
Opel Insignia mit neuen AFL-Scheinwerfern (11 Bilder)

Der Scheinwerfer des neuen Opel Insignia stellt ein wichtiges Designelement dar
Neun Lichtfunktionen für bessere Sicht
Die neuen Lichtquellen basieren auf Bi-Xenon-Scheinwerfern. Zahlreiche Fahrzeugsensoren wie zum Beispiel Lenkwinkel- und Regensensoren geben der Steuerelektronik Informationen über Streckenprofil und Sichtverhältnisse. Eine Software entscheidet, welche Lichtfunktion in der jeweiligen Fahrsituation angemessen ist. Als Ergebnis stehen insgesamt neun Modi zur Verfügung. Das Stadtlicht bietet bei Geschwindigkeiten unterhalb von 50 km/h eine breitere, symmetrische Lichtverteilung mit reduzierter Reichweite. Dadurch können Fußgänger am Straßenrand besser erkannt werden. Das Spielstraßenlicht schaltet sich automatisch ein, wenn die gefahrene Geschwindigkeit zwischen fünf und 30 km/h beträgt. Der Lichtkegel beider Scheinwerfer wird dabei um acht Grad zum jeweiligen Straßenrand hin geschwenkt, um Fußgänger oder spielende Kinder früher zu erkennen.