Amerikanischer Japaner: der Toyota Venza

Auch Toyota möchte ein Stück vom großen SUV-Kuchen in den USA abhaben. Zu diesem Zweck stellen die Japaner mit dem Venza eine Kreuzung aus Limousine und SUV vor. Das Fahrzeug wurde in Amerika entwickelt

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Von
  • rhi
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Detroit (USA), 16. Januar 2008 – Speziell im SUV-Segment stellen die USA einen wichtigen Markt für jeden Automobilhersteller dar. Toyota, soeben zum größten Autokonzern der Welt aufgestiegen, nimmt dies zum Anlass, ausgerechnet in der Höhle des Löwen ein neues SUV vorzustellen.

Die Besonderheit des Neulings, der auf den Namen Venza hört, ist die Tatsache, dass das Auto in den USA entworfen, entwickelt und auch produziert wird. So liegt beispielsweise das Montagewerk in Georgetown, Kentucky. Als Zielgruppe für den Venza sieht Toyota junge Paare mit einem oder zwei Kindern, aber auch Angehörige der so genannten „Baby-Boomer“-Generation, die zwischen den Jahren 1945 und 1965 geboren worden sind.

Amerikanischer Japaner: der Toyota Venza (12 Bilder)

Ein wuchtiger Kühlergrill ziert die Front des Toyota Venza

Ein Entwicklungsschwerpunkt beim Design war die Abkehr von der klassischen SUV-Formensprache, wie sie in den USA mehrheitlich vertreten wird. Nach Angaben von Toyota soll der Venza ein sportliches Äußeres mit einem komfortablen Interieur verbinden. Der 4,80 Meter lange und 1,90 Meter breite Fünftürer wirkt optisch relativ flach, obwohl die Fahrzeughöhe 1,60 Meter beträgt. Die äußeren Linien erinnern an die Mercedes R-Klasse, die wie der Venza eine Mischung aus SUV und Limousine darstellt.

Herausgestellt wird unter anderem, dass der Venza einen leichteren Ein- und Ausstieg als klassische Limousinen bietet. Geteilt umlegbare Rücksitze sollen für viel Stauraum sorgen, die Lehnen der Rückbank sind um bis zu 14 Grad in der Neigung verstellbar. Die Mittelkonsole des Armaturenbretts enthält einen speziellen Anschluss für MP3-Player und zwei beleuchtete Becherhalter.