Spuren im Schnee: Der Opel Insignia Erlkönig
Unserem Erlkönigfotograf ist der neue Opel Insignia vor die Linse gefahren. Der Vectra-Nachfolger ist nur noch mit knapper Tarnung unterwegs – auf der London Motor Show ab 23. Juli soll er offiziell Premiere feiern
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Haar, 1. Februar 2008 – Unserem Erlkönigfotograf ist der neue Opel Insignia vor die Linse gefahren. Der Nachfolger des Vectra ist nur noch mit knapper Tarnung unterwegs – auf der London Motor Show (23. Juli bis 3. August 2008) wird er Premiere feiern. Das moderne Styling mit coupéähnlich geformtem Dach passt in den Trend der Zeit. Die Namensänderung von Vectra auf Insignia bringt nicht nur zwei Silben mehr mit, sondern soll ein ganz neues Image generieren. Insgesamt passt die neue Modellbezeichnung ganz gut ins Opel-Namensgerüst: Bis auf den GT und den Signum enden alle Pkw-Varianten auf „a“.
Schicke Studie, schicke Serie?
Opel hat sich für den Insignia viel vorgenommen. Der Wagen soll in Sachen Technik und Design neue Maßstäbe setzen und ein Ausbund an Umweltfreundlichkeit bei gleichzeitig beispielhaftem Komfort sein. Ganz so dick müssen die Rüsselsheimer gar nicht auftragen, es reicht schon, wenn der Wagen im modernen Umfeld mitschwimmt. Schließlich lagen die Verkaufszahlen des Vectra laut Kraftfahrt-Bundesamt im Dezember 2007 ganz tief im Keller: Mit 941 neu zugelassenen Exemplaren lag der Vectra noch hinter dem Mazda 6 (1066) und dem Toyota Avensis (1028). Der Insignia strebt nach den Sieger-Regionen von VW Passat (7083) und Audi A4 (7011). Der Neue aus Rüsselsheim könnte es schaffen, er scheint in der Serie nahe am Design des bereits auf dem Genfer Autosalon 2007 gezeigten Concept-Cars Opel GTC zu sein. Allerdings ist kurzfristig keine zweitürige Version des Vectra-Erben geplant und die hinten elektrisch verstellbaren Sitze der Studie wird es in der Serie auch nicht geben. Was auf unseren Bildern gut zu sehen ist: Das ambitionierte Cockpit-Design schafft den Sprung auf den Massenmarkt.
Spuren im Schnee: Der Opel Insignia Erlkönig (22 Bilder)
