Kalifornien braucht Klimaschutz-Innovationen
Der Vorreiter-Bundesstaat hat ehrgeizige Ziele fĂĽr das Senken seiner Treibhausemissionen. Einer Studie zufolge geht das nur mit stark verbesserten Verfahren.
(Bild: Photo by Jon Flobrant on Unsplash)
- Veronika Szentpetery-Kessler
Kaliforniens ehrgeizigen Klimapolitikziele lassen sich erreichen, aber sie werden große Investitionen und technische Durchbrüche erfordern. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der „Energy Futures Initiative“ (EFI), in dem die Autoren die Technologien bewerten, die für die Durchsetzung der Vorgaben nötig sind, schreibt Technology Review online in „Ein sauberes Stromnetz braucht Durchbrüche“.
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Die kalifornischen Gesetze fordern, die Treibhausgasemissionen der gesamten Wirtschaft bis 2030 auf 40 Prozent des Niveaus von 1990 zu senken und bis 2045 ein Elektrizitätssystem ohne CO2-Emissionen zu schaffen. Darüber hinaus hat der im vergangenen Jahr vom ehemaligen Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete Exekutivauftrag den Staat dazu verpflichtet, die Gesamtemissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken.
Schon das Erreichen des ersten kalifornischen Ziels für 2030 wird zumindest „inkrementelle Innovationen“ erfordern, um die Kosten zu senken und die Kapazitäten für Energiespeicherung, CO2-Abscheidung und CO2-neutrale erneuerbare Kraftstoffe zu verbessern, sagt Alex Kizer, Direktor für strategische Forschung bei EFI. Für die Fernziele von 2050 allerdings könnte das große technologische Sprünge bei der Langzeitlagerung, sauberem Zement, der Offshore-Windkraft, der Wasserstofftechnologie und anderen Bereichen erfordern.
Mehr dazu in Technology Review online in:
(vsz)