Korea holt auf: Neue Sommerreifen im Test
Der Automobilclub ADAC hat wieder aktuelle Sommer-Reifen unter die Lupe genommen. Wir zeigen Ihnen welche Gummis besonders empfehlenswert sind und von welchen Sie lieber die Finger lassen sollten
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München, 27. Februar 2008 – Der Automobilclub ADAC hat wieder aktuelle Reifen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen ADAC-Sommerreifentest mit „besonders empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ abgeschnitten. Zur Gruppe der „nicht empfehlenswerten“ Reifen gehören ausschließlich Billigprodukte von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie bei uns relativ unbekannte Marken aus Fernost.
Keine Schwächen gezeigt
Testsieger in der Klasse der breiteren Reifen (195/65 R 15 V), wie sie auf vielen Fahrzeugen der Mittelklasse montiert sind, wurden der Pirelli P 6, der Bridgestone Turanza ER 300, der Vredestein Sportrac 3 und der Dunlop SP Sport Fastresponse. Das Prädikat „besonders empfehlenswert“ erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten. Nur ein „empfehlenswert“ gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Seine Bestnoten im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß konnten über die schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht hinwegtäuschen.
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Häufiges Wechseln: Im Test waren insgesamt 37 Sommerreifen
China-Reifen als Schlechtester
Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Dort, wo die Testsieger nach einer Vollbremsung schon standen, fuhr das Wanli-bereifte Fahrzeug noch mit 48 km/h munter weiter.