Neuzulassungen im Januar 2009
Die Zulassungszahlen im ersten Monat des neuen Jahres sind sehen unerfreulich aus. im Vergleich zu Januar 2008 wurde 14,2 Prozent weniger Neuwagen zugelassen
- Gernot Goppelt
Flensburg, 6. Februar 2009 – Die Zulassungszahlen im ersten Monat des neuen Jahres sehen unerfreulich aus. Nur 189.385 neue Pkw wurden verkauft, hochgerechnet auf das ganze Jahr würde das nicht einmal für 2,3 Millionen Exemplare reichen, im Vergleich zu Januar 2008 waren es 14,2 Prozent weniger. Allzu aussagekräftig sind diese Zahlen aber aus mehreren Gründen nicht: Zum einen ist der Januar traditionell ein schlechter Verkaufsmonat und zum anderen wurde bereits Mitte Januar bekannt, dass mit einer Abwrackprämie des Staats zu rechnen ist, die aber seit dem 27. Januar beantragt werden kann. Sofern es sich um Neufahrzeuge „vom Hof“ handelt, war also ohnehin Abwarten angesagt.
Trends stabilisieren sich
Wesentlich interessanter als die Gesamtzahlen sind Einzeltrends, die sich offenbar weiter stabilisieren. So legte laut Kraftfahrbundesamt das Mini-Segment, also das der Kleinstwagen, um 33,8 Prozent zu – verglichen zu Januar 2008. Bei Kleinwagen betrug der Zuwachs immerhin 1 Prozent, bei allen anderen Segmenten sah es trübe aus. Dass die Oberklasse um 48 Prozent verlor, überrascht ein wenig, da dieses Segment im vergangenen Jahr relativ konjunkturunempfindlich wirkte. Auffällig positiv entwickelten sich im Januar die Marken Ford (+25,9 %), Mazda (+27,2 %) und Hyundai (+50,8 %). Ford profitiert dabei, wie kaum anders zu erwarten, vom neuen Fiesta, der kräftig zulegte.
Neuzulassungen im Januar 2009 (12 Bilder)
