Pagani Zonda R: Rennversion des exklusiven Karbon-Sportlers
Schon ein "normaler" Pagani Zonda gehört zu den seltensten Vertretern der Spezies Automobil überhaupt. Noch seltener: Die jüngste Version des Flitzers, die ausschließlich für die Rennstrecke gedacht ist
- sg
Modena (Italien), 6. Februar 2009 – Um sich von der automobilen Masse abzuheben, ist ein herkömmlicher Pagani Zonda bereits bestens geeignet, schließlich geht man davon aus, dass seit Beginn der "Serienproduktion" vor zehn Jahren weniger als 100 Stück gebaut worden sind. Nun kommen auch jene zu ihrem Recht, die mit einem Pagani auf der Rennstrecke Akzente setzen wollen.
Seltenes Teil
Unter dem Namen Zonda R bringt Kohlefaser-Spezialist Horacio Pagani jetzt die ultimative Renn-Version der heißen Flunder. Im Vergleich zur Straßenvariante wurde der italienische Beau allerdings umfassender überarbeitet als es der simple Namenszusatz vermuten lässt.
Pagani Zonda R: Rennversion des exklusiven Karbon-Sportlers (17 Bilder)

Dank neuem Splitter und Winglets vor den Radhäusern soll die Front noch mehr Abtrieb erzeugen.
Länger als die Serie
So wuchs etwa der Radstand um mehr als fünf Zentimeter, und auch die Gesamtlänge fällt mit 4886 Millimeter deutlich großzügiger als beim Serienmodell (4435 mm) aus. Außerdem nahmen die Pagani-Ingenieure umfangreiche Modifikationen an der Aerodynamik vor. Am Heck macht sich ein extragroßer Diffussor breit, der von einem verstellbaren Flügel im Biertresenformat bei der Arbeit unterstützt wird. Auch die Nase des italienischen Schönlings wurde überarbeitet und mit einem noch größeren Splitter versehen. Wer alle Aeroteile auf maximalen Abtrieb stellt, kann sich im Rennbetrieb auf bis zu 1500 Kilogramm Downforce verlassen.