Mini Cabrio: Spitzenmodell John Cooper Works debütiert in Genf
Nur wenige Wochen nach der Premiere der zweiten Generation des Mini Cabrio rollt die Top-Version John Cooper Works an den Start. Der Spaßbeschleuniger ist ab 31.350 Euro zu haben
- sg
München, 10. Januar 2009 – Das Warten hat bald ein Ende: Nur wenige Wochen nach der Premiere der zweiten Generation des Mini Cabrio steht dessen Top-Version John Cooper Works in den Startlöchern. Debütieren wird der 211 PS starke Rennzwerg auf dem Genfer Auto-Salon (Publikumstage: 5. bis 15. März 2009).
211 PS für Sonnenanbeter
Technisch ähnelt der Neue seinen geschlossenen Geschwistern am oberen Ende der Mini-Preisliste: Unter der Haube rumort der leistungsgesteigerte 1,6-Liter-Turbo des Cooper S, der es dank überarbeiteter Ansaug- und Abluftwege sowie eines modifizierten Laders auf 211 statt 175 PS bringt. Wie gehabt liegt das maximale Drehmoment von 260 Newtonmetern zwischen 1850 und 5600 Touren an. Per Overboost-Funktion stellt der Motor allerdings von 2000 bis 5300 Umdrehungen kurzzeitig bis zu 280 Newtonmeter bereit. Dies reicht dem offenen Mini, um den Sprint auf Tempo 100 in 6,9 Sekunden zu erledigen und weiter auf maximal 235 Sachen zu beschleunigen. Erwartungsgemäß ist das etwas schwerere Cabrio damit einen Tick langsamer als die Limousine, die den Standardsprint in 6,5 Sekunden erledigt und bei freier Strecke bis zu 238 km/h erreicht.
Mini Cabrio: Spitzenmodell John Cooper Works debütiert in Genf (18 Bilder)

Top-Modell: Ab März 2009 startet der offene John Cooper Works durch.
Fit für Rennstrecke und Alltag
Ebenfalls mit an Bord sind natürlich die übrigen Works-Wohltaten: So nutzt auch das Cabrio eine im Vergleich zum Cooper S vergrößerte Bremsanlage, rollt auf exklusiven Leichtmetallfelgen und entsorgt seine Verbrennungsrückstände lautstark über eine modifizierte Sportabgasanlage. Apropos Abgas: Trotz seiner kompromisslos sportlichen Ausrichtung gibt sich auch der Open-Air-Works beim Sprit-Konsum zurückhaltend: Mini verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 7,1 Liter auf 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoß von 169 Gramm pro Kilometer. Weniger bescheiden fällt hingegen der Preis aus: Für 31.350 Euro startet der britische Rennzwerg ab März 2009 in den Verkauf, das sind noch einmal satte 4850 Euro mehr als für das 175 PS starke Cooper S Cabrio. Dies ist ab 26.500 Euro erhältlich und bereitete uns auf ersten Testfahrten selbst im Winter eine Menge Fahrspaß.