Märchen aus 1001 PS

Bugatti meets Hermès – oft parken die Nobelkarossen vor den Geschäften des Couturies. Was liegt also näher, als einen Bugatti standesgemäß einzukleiden? In Genf präsentieren das Modehaus und die VW-Tochter das Ergebnis ihrer Partnerschaft

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Genf, 6. März 2008 – Bugatti meets Hermès – diese Begegnung findet künftig nicht nur auf Einkaufsmeilen wie der Düsseldorfer Königsallee statt, wo derlei Nobelkarossen fast täglich vor dem Geschäft des Couturies parken. Was liegt also näher, als einen Bugatti standesgemäß einzukleiden? Auf dem Genfer Auto-Salon (6. bis 16. März) präsentieren das Modehaus und die VW-Tochter die Frucht ihrer Partnerschaft, den Bugatti Veyron Fbg par Hermès.

Im Designer-Bugatti schlummert ein 16-Zylinder-Mittelmotor in W-Konfiguration mit vier Abgasturboladern und 64 Ventilen. Das Triebwerk leistet sagenhafte 1001 PS bei 6000 U/min und schöpft aus 8,0 Litern Hubraum ein maximales Drehmoment von 1250 Newtonmetern zwischen 2200 und 5500 Touren. Der allradgetriebene Luxus-Sportwagen bewältigt den Sprint von null auf 100 km/h in unglaublichen 2,5 Sekunden.

Märchen aus 1001 PS (6 Bilder)

Im Designer-Bugatti schlummert ein 16-Zylinder-Mittelmotor mit 1001 PS.

Der Bugatti Veyron 16.4 gilt als das schnellste Serienauto aller Zeiten. Er ist mit einer Hochleistungsbremse, die bis zu 180 Bar Bremsdruck erzeugen kann und mit Kohlefaser-Scheiben, Acht-Kolben-Monoblock-Bremssätteln sowie Titan-Kolben mit Edelstahlkrone und keramischer Wärmeabschirmung ausgestattet ist. Bei Bremsungen aus Geschwindigkeitsbereichen oberhalb von 200 km/h soll der dann als Luftbremse fungierende Heckflügel für zusätzliche Verzögerung sorgen. In weniger als 0,4 Sekunden wird der Flügel dafür auf 113 Grad angestellt. Bei einer Vollbremsung aus 400 Kilometer pro Stunde kommt der Hochleistungssportwagen laut Bugatti unterhalb von zehn Sekunden zum Stillstand.