Bibit und Paybox arbeiten im m-commerce zusammen

Die Zahlungsmethode per Handy soll durch die Kooperation größere Verbreitung im Internet finden.

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Der auf europäischer Ebene arbeitende Payment-Serviceprovider Bibit Internet Payment und die paybox.net AG haben eine internationale Zusammenarbeit im mobilen Handel (m-commerce) angekündigt. Im Zuge des Abkommens hat Bibit das Paybox-Verfahren, eine Zahlungsmethode per Handy, in seinen Payment-Service integriert. Händler, die Bibits Software und Dienstleistungen nutzen, können damit ab sofort automatisch auch Paybox anbieten und sind somit in der Lage, ihren Kunden in Deutschland, Österreich, Spanien, Schweden und Großbritannien eine sichere Zahlungsart für ihre Einkäufe im Internet zu offerieren.

"Die Implementierung von Paybox passt optimal in unsere Strategie, sowohl Online-Händlern als auch deren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Abwicklung von Internetzahlungen zu bieten", kommentiert Rainer Stecken, Geschäftsführer bei Bibit, die Kooperation. Das Unternehmen wickelt Zahlungen aus Online-Kanälen ebenso wie solche aus herkömmlichen Läden über eine einheitliche Internet-Infrastruktur ab. Derzeit setzen nach Herstellerangaben über 1000 Shops den Bibit-Service ein, darunter Händler mit verschiedenen Verkaufskanälen (wie Läden, Web, Versand, Automaten), reine Webshops, Call-Center und andere Ladengeschäfte in ganz Europa. Durch die beschlossene Kooperation erhält Paybox Zugriff auf die Kundenliste von Bibit und kann dadurch auf einen Schlag seine internationale Präsenz enorm erhöhen.

Paybox wird nach eigenen Angaben schon von mehr als 1000 renommierten deutschen Webshops und Internetportalen genutzt, darunter eBay, WEB.DE, Fleurop, AOL und Yahoo!. Hinzu kommen mehr als 4000 Akzeptanzstellen in Ladengeschäften und Verkaufsstellen. Bereits ein Jahr nach dem Start im Mai 2000 zählte Paybox nach Aussagen des Anbieters 260.000 Nutzer allein in Deutschland. (jes)