Für den Sommer 2009: Reifen im Test
Bald ist wieder Zeit, sich um die Sommerreifen zu kümmern. Der ADAC hat daher Sommer-Pneus in den beiden Dimansionen 185/60 R14H und 205/55 R16W getestet
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München, 26. Februar 2009 – "Von Oktober bis Ostern" lautet die Faustregel fürs Fahren mit Winterreifen. Langsam ist es also wieder Zeit, sich um die Sommer-Bereifung zu kümmern. Der ADAC hat deshalb Sommer-Pneus in zwei verbreiteten Dimensionen getestet und ihr Verhalten bei Regen, Trockenheit sowie ihre Verschleißanfälligkeit und ihren Einfluss auf Verbrauch und Komfort unter die Lupe genommen.
Viel Licht und Schatten: 185/60 R14H – bis 210 km/h
Bei der verbreiteten Reifengröße 185/60 R14H hat der ADAC siebenmal die Bestnote "besonders empfehlenswert" vergeben. Allerdings ist die Gruppe der problematischen Reifen mit fünfmal "bedingt empfehlenswert" und dreimal "nicht empfehlenswert" um einen Probanden größer. Die teuren Premiumhersteller konnten durchweg überzeugen, teilweise stehen auch ihre Zweitmarken gut da. Chinesische Billigprodukte fallen jedoch durch verlängerte Bremswege auf nasser Fahrbahn unangenehm auf.
Für den Sommer 2009: Reifen im Test (5 Bilder)

Der ADAC hat Reifen der Größen 185/60 R14H und 205/55 R16W getestet.
Die Starken und die Schwachen
In der Wertung nach oben geschoben hat sich die aktuelle Generation des Michelin Energy Saver. Er verschleißt jetzt zwar etwas mehr als das Vorgänger-Modell, konnte dafür aber sein Gripniveau bei Nässe verbessern. Außerdem hält der Reifen immer noch 50 Prozent länger als der ebenfalls besonders empfehlenswerte Continental PremiumContact 2. In Sachen Kraftstoffverbrauch liegt das gesamte Testfeld dicht beieinander, zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen ermittelten die Tester einen Verbrauchsunterschied von 0,2 Litern pro 100 Kilometer.