Gewaltig umgebaut: Gemballa Avalanche GTR 800 Evo-R
Die 480 Serien-PS des Porsche 911 Turbo reichen nicht? Die 530 Pferde des 911 GT2 sind immer noch zu wenig? Dann sollten Sie sich um den neuesten Gemballa-Porsche bemühen. Der nämlich wartet mit 800 Pferdestärken auf
- sg
Leonberg, 25. März 2008 – Wer beim Blick in das aktuelle Porsche-Angebot selbst beim 911 GT2, der mit 530 PS aus den Zuffenhausener Werkstoren rollt, noch Appetit auf mehr Leistung verspürt, dem kann im nahe gelegenen Leonberg geholfen werden.
Für Selbstbewusste
In der PS-Hexenküche von Uwe Gemballa entstehen dort bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten heiße Versionen der Stuttgarter Sportwagenikone. Die Bezeichnung "heiß" gilt dabei im doppelten Sinne, denn seit jeher verpasst Tuning-Veteran Gemballa seinen Kreationen nicht nur extreme Leistung, sondern auch einen extremen Look. Sein bislang stärkster 911-Umbau mit dem abendfüllenden Namen Avalanche GTR 800 Evo-R macht da keine Ausnahme.
Gewaltig umgebaut: Gemballa Avalanche GTR 800 Evo-R (10 Bilder)

Neuer Blick: Die unten zugespitzten Scheinwerfer des Avalanche erinnern an den Carrera GT.
Ein Flügel à la Moby Dick
Die Außenhaut des Serien-911 bringt der Tuner durch eine eigene Front, zugespitzte Scheinwerfer, Kotflügelverbreiterungen und umgestaltete seitliche Lufteinlässe neu in Form. Gerade das Gesicht und die neuen Lüftungsschlitze erinnern an Porsches Supersportwagen Carrera GT. Das gilt allerdings nicht für die auffälligste Maßnahme, nämlich für den schon fast absurd hohen Doppelheckflügel aus Karbon. Der Monsterspoiler erinnert eher an den Topsportler 911 GT2 und ist natürlich verstellbar, damit auch für extrem enge Rennstrecken ausreichend Abtrieb verfügbar ist. Ebenfalls auffällig sind die schwarzen 20-Zoll-Felgen. Da ein tiefergelegtes Sportfahrwerk zu den selbstverständlichen Tuning-Zutaten für den 911 gehört, passen die riesigen Räder gerade eben noch unter die verbreiterten Radhäuser.