Italdesign zeigt im 40. Jahr das Konzeptfahrzeug Quaranta

Giorgio Giugiaro hat schon viele Autoklassiker gezeichnet, darunter Golf I und den Ur-Scirocco. Zum 40. Jubiläum seiner Design-Schmiede hat der Meister aus dem vollen geschöpft und eine futuristische Hybrid-Studie auf die Räder gestellt

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  • gh
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Moncalieri (Italien), 1. April 2008   Giorgio Giugiaro hat schon viele Autoklassiker gezeichnet, in Deutschland am bekanntesten sind natürlich die VW-Topseller Golf I und der Ur-Scirocco. Giugiaros fahrzeugästhetisches Spektrum reicht von Schönheiten wie der Alfa Romeo Giulia Sprint GT über den sachlichen Saab 9000 bis zum Kult-Vehikel aus dem Kino-Erfolg „Zurück in die Zukunft“, dem DeLorean DMC-12 mit Edelstahlkarosserie. Zum 40. Jubiläum seiner Design-Schmiede Italdesign hat der Meister aus dem vollen geschöpft: Kohlefaser-Monocoque, Aluminium, Spezialstahl und große Flächen aus Verbundglas mit UV-Filter sind die Stoffe, aus denen das Konzeptfahrzeug Quaranta gewebt ist.

Flach, kompakt und trotzdem groß, so kommt der Quaranta daher. Die Windschutzscheibe liegt beinahe horizontal und zieht sich bis zum Heck durch. Damit man einsteigen kann, ohne sich allzu krumm machen zu müssen, bilden Frontscheibe und Seitenfenster eine Einheit, die – vorn angeschlagen – wie eine Pilotenkanzel hochgeklappt werden kann. Am Dach und an der Front ist die Studie außerdem mit Solarpaneelen beplankt, die insgesamt eine Leistung von 250 Watt abliefern sollen. Auf einen Kühlergrill und einen erhöhten Heckspoiler wurde zugunsten einer guten Aerodynamik verzichtet.

Italdesign zeigt im 40. Jahr das Konzeptfahrzeug Quaranta (22 Bilder)

Studie mit Hybrid-Antrieb: Italdesign-Studie Giugiaro Quaranta

Besonders stolz ist man bei Italdesign auf das mit zahlreichen Funktionen befrachtete Lenkrad: Sämtliche Aufgaben der Fahrzeugbedienung sollen sich per Knopfdruck am Volant erledigen lassen. Die klassischen Lenkstock-Hebel zur Aktivierung von Blinker oder Scheibenwischer sind verschwunden. Der Fahrer des Quaranta sitzt vorne allein in der Mitte – der weggefallene Mitteltunnel machts möglich. Hinter dem Fahrer sitzen rechts und links die Beifahrer, zwischen denen auch noch ein Platz für ein Kind ist.