Caparo T1 jetzt auch als "Race Extreme"

Bereits 2006 hat die englische Firma Caparo mit dem T1 einen Sportwagen mit Formel-1-Anleihen für die Straße vorgestellt. Drei Jahre später kommt das Leichtbaufahrzeug nun in einer stärkeren "Race-Extreme"-Version

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Basingstoke (Großbritannien), 20. März 2009 – Die Briten haben ein unverkrampftes Verhältnis zu Sportwagen. Vielleicht liegt das daran, dass ihre eigene Autoindustrie fast verschwunden ist, vielleicht aber auch weil Opposition auf der Insel schon fast Bürgerpflicht ist. Wogegen, ist gar nicht so wichtig, aber in Zeiten der „ecological correctness“ macht so ein spinnertes Gefährt wie der T1 erst recht Spaß. Aber im Ernst: Ein Auto mit derart wenig Gewicht muss man erst einmal hinkriegen, damit lässt sich auch in ganz anderen Geschäftsbereichen gut argumentieren.

Die Briten entwickeln und produzieren leichte Materialien für die Auto-, Luftfahrt- und Weltraumindustrie. Wenn man sich einmal auf der Homepage des Unternehmens umschaut, wird klar, dass der T1 und nun der Race Extreme vor allem auch extreme Machbarkeitsstudien sind. Sowohl technisch als auch optisch nimmt der Sportler unübersehbare Anleihen in der Formel 1. Um die Broschüre für den T1 zu zitieren: Während der Bugatti Veyron ein renntaugliches Straßenfahrzeug ist, versteht sich der T1 als straßentauglicher Rennwagen.

Caparo T1 jetzt auch als "Race Extreme" (4 Bilder)

Der Caparo T1 ist jetzt auch in einer stärkeren Variante als "Race Extreme" erhältlich.

Der V8-Motor des T1 Race Extreme bringt es statt auf 583 jetzt auf noch strammere 629 PS, die bei 10.500 Umdrehungen anstehen. Bei einem Gewicht von nur 550 kg resultiert das in phänomenalen Fahrleistungen: Von null auf 100 km/h spurtet der Race Extreme in 2,8 Sekunden. Nach 5,8 Sekunden überschreitet er Tempo 160. Die Höchstgeschwindigkeit schließlich liegt fast auf Formel-1-Niveau auf – erst bei 335 km/h ist Schluss.