Jeep Grand Cherokee: Optisch und technisch überarbeitet

New York ist Schauplatz der Premiere des neuen Jeep Grand Cherokee. Wie gehabt, nutzt er die Plattform der Mercedes M-Klasse, doch wurden Optik und Technik erkennbar überarbeitet

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New York City (USA), 9. April 2009 – Die New York Auto Show (10. bis 19. April) ist Schauplatz der Premiere des neuen Jeep Grand Cherokee. Wie gehabt, nutzt das große SUV die Plattform der Mercedes M-Klasse, doch wurde es in Sachen Optik und Technik erkennbar überarbeitet.

Zu den Neuerungen gehört eine Quadra-Lift genannte Luftfederung. Diese bietet fünf verschiedene Höheneinstellungen von der Normalstellung für die Straße mit 21 Zentimeter Bodenfreiheit über zwei Offroad-Einstellungen mit bis zu 28 Zentimeter Bodenfreiheit bis hin zu einem abgesenkten Modus zum einfacheren Einsteigen und einem aerodynamisch vorteilhafteren Aero-Modus mit 19 Zentimeter Bodenfreiheit. Außerdem gibt es ein System zur Anpassung an verschiedene Bodenverhältnisse namens Selec-Terrain. Die vom Fahrer gewählte Einstellung hat Auswirkungen auf die Arbeitsweise von Antrieb, Getriebe, Bremsen, Fahrwerk und ESP. Auch hier gibt es fünf Modi – für Sand und Schlamm, Schnee, felsigen Untergrund, für sportliches Fahren und ferner eine automatische Anpassung an die Fahrsituation.

Jeep Grand Cherokee: Optisch und technisch überarbeitet (26 Bilder)

Jeep stellt auf der New York Auto Show eine Neuauflage des Grand Cherokee vor.

Mit abmontiertem Frontspoiler und der optionalen Luftfederung besitzt der Grand Cherokee verbesserte Offroad-Eigenschaften. Der vordere Böschungswinkel vergrößert sich von 32,3 auf 35,9 Grad, der hintere von 27,5 auf 29,2 Grad und der Rampenwinkel von 20,4 auf 25,1 Grad.

Drei verschiedene Allradsysteme werden angeboten. Das erste, Quadra-Trac I genannt, ist ein permanenter Allradantrieb ohne Eingriffsmöglichkeiten für den Fahrer. Quadra Trac II besitzt eine zuschaltbare Untersetzung. Außerdem nutzt das System Sensoren, um bei Schlupf möglichst frühzeitig eingreifen zu können. Dann wird bis zu 100 Prozent des Drehmoments an die Achse mit der höchsten Traktion geleitet. Das dritte System heißt Quadra Drive II und besitzt zusätzlich noch ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Quadra Trac II und Quadra Drive II werden serienmäßig mit Selec-Terrain gekoppelt.