Corvette Grand Sport: Wiedergeburt eines Rennklassikers
Chevrolet lässt den Namen Corvette Grand Sport aufleben: 1963 hatte der Vater der Vette, der russischstämmige Ingenieur Zora Arkus-Duntov, deren Ur-Version mit den typischen "hash marks" konzipiert
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Detroit (USA), 30. April 2009 – Chevrolet lässt den Namen Corvette Grand Sport aufleben: 1963 hatte der Vater der Vette, der russischstämmige Ingenieur Zora Arkus-Duntov, deren ursprüngliche Leichtbau-Rennsportvariante konzipiert und ihr die Bezeichnung Grand Sport mit auf den Weg gegeben.
Breitere Räder und überarbeitetes Fahrwerk
Die Besonderheiten des Neulings sind diverse Modifikationen an Karosserie und Fahrwerk. So besitzt die Corvette Grand Sport einen Lüftungsschlitz in der Fronthaube, drei Kiemenschlitze statt einem hinter den Vorderrädern, besondere 18-Zöller vorne und 19-Zöller hinten. Sie werden mit Reifen der Größe 275/35 ZR 18 und 325/30 ZR 19 bestückt. Die Bremsen sind vorne 355 Millimeter groß, hinten beträgt der Scheibendurchmesser 340 Millimeter. Außerdem wurden Federn, Dämpfer und Stabilisatoren überarbeitet. Die Handschalter werden durch ein Trockensumpf-Ölsystem, einen Differenzialkühler und die nach hinten verlegte Batterie noch renntauglicher gemacht. Außerdem wurde beim Handschalter die Getriebeübersetzung verändert.
Corvette Grand Sport: Wiedergeburt eines Rennklassikers (5 Bilder)

Neuauflage nach rund 45 Jahren: Die Corvette Grand Sport
Schneller trotz gleichem Motor
Obwohl die neue Version den gleichen 6,2-Liter-Motor mit 437 PS besitzt wie die normale Corvette C6, ist die neue Variante schneller beim Spurt: Die Sprintzeit auf 100 km/h verkürzt sich um 0,2 Sekunden. Das bedeutet: Die Handschaltversionen sprinten in 4,1 Sekunden auf 100, die Automatikvarianten in 4,2 Sekunden. Denn wie die normale Corvette gibt es die neue Version mit Sechsgang-Schaltung oder Sechsgang-Automatik. Außer als Coupé gibt es die Grand-Sport-Version auch als Cabrio – wie die normale Vette.