Neuer Opel Meriva: Erste Bilder eines Erlkönigs
Opel gibt Gas: Noch bevor die Limousine Insignia mit neugestaltetem Blitz-Logo im Sommer in den Handel kommt, dreht der neue Meriva schon fleißig Testrunden. Trotz Tarnung gibt es klare Indizien, dass er die gegenläufigen Türen der Studie bekommt
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Haar, 22. Mai 2008 – „Die tun was“ – die Rüsselsheimer Autobauer haben sich offenbar einen Werbespruch des Erzrivalen Ford zu eigen gemacht: Nach dem Hoffnungsträger Insignia, der im Sommer debütieren und als erster Opel das neugestaltete Logo mit dem Blitz tragen wird, nimmt auch die neue Generation des Minivans Meriva zunehmend Gestalt an. Wir haben einen Erlkönig mit der Kamera erwischt.
Ganz schön kleinkariert
Bei der Tarnung des Versuchsfahrzeugs haben sich die Opelaner reichlich Mühe gegeben. Dennoch erkennt man die Karosserielinie und entdeckt dabei eine bereits bekannte Form: die der Studie Meriva Concept, die auf dem Genfer Salon im März 2008 für Aufsehen sorgte.
Neuer Opel Meriva: Erste Bilder eines Erlkönigs (11 Bilder)

Opel Meriva Erlkönig: Der abgeklebte Wagen wird zurzeit getestet.
Fond-Türgriffe sind aufgeklebt
Und wenn man ganz genau hinschaut, lässt sich auch eine Besonderheit der Studie am Erlkönig erahnen: die gegenläufig öffnenden Türen. Denn die Vergrößerung der Erlkönigbilder verrät den kleinen Trick: Die Griffe der Fondtüren sind offenkundig nur aufgeklebt, die Griffmulden fehlen. Dass die Serienversion des Meriva gegenläufige Türen besitzt, ist kein Geheimnis. Opel-Chef Hans H. Demant hatte es in einer Pressemitteilung zu Wirtschaftsfragen erst kürzlich bestätigt.