Überarbeiteter Lexus GS glänzt unter dem Blech
Äußerlich nur dezent nachgeschminkt, erfährt der Lexus GS unter dem Blech zahlreiche Änderungen: Ein neuer 4,6-Liter-V8 hat weniger Durst als der Vorgänger, und alle Varianten bekommen ein adaptives Dämpfungssystem ab Werk
- sg
Köln, 26. Mai 2008 – Understatement made in Japan: So rollt Lexus GS ins neue Modelljahr – die wichtigsten Änderungen sitzen unter dem Blech. Von außen hat sich auf den ersten Blick nämlich nicht allzu viel getan: Eine behutsam renovierte Front mit neuer Schürze und dezenten Chromapplikationen am Grill, ein neuer Heckabschluss sowie Seitenspiegel mit integrierten Blinkern – das war auf den ersten Blick alles.
Effizienz-V8
Unterm Blech hingegen hat sich ungleich mehr geändert: So spendieren die Japaner dem GS, der im Revier von E-Klasse, Audi A6 und 5er BMW wildern soll, einen neuen Top-Benziner – den 4,6-Liter-V8, der im GS 460 verbaut wird. Mit 347 PS und 460 Newtonmetern Drehmoment stellt der Motor seinen 4,3 Liter großen Vorgänger nicht nur bei den Leistungsdaten in den Schatten, er soll auch gleichzeitig "grüner" sein. Lexus spricht von einem Verbrauch, der sich für diese Klasse relativ bescheiden ausnimmt: Lediglich 11,0 Liter Ottokraftstoff soll der V8 für 100 Kilometer Fahrstrecke aus dem Tank saugen – der GS 430 genehmigte sich noch 11,4 Liter. Entsprechend sinkt der CO2-Ausstoß gegenüber dem alten Top-Benziner: Laut Lexus pustet der GS 460 mit 258 Gramm g/km immerhin 11 g/km weniger pro Kilometer in die Atmosphäre.
Überarbeiteter Lexus GS glänzt unter dem Blech (9 Bilder)

Dezent: Man muss schon genau hinsehen, um das Facelift beim GS zu erkennen.
Große Gangreserve
Eine Weltpremiere stellt die gemeinsam mit Getriebespezialist Aisin entwickelte Automatik-Schaltbox des GS 460 dar: Sie ist nämlich der erste Achtstufen-Automat in einem Serienfahrzeug. Das neue Getriebe soll nicht nur für hohen Komfort sorgen, sondern auch sportliche Fahrleistungen ermöglichen: Wer es darauf anlegt, kann laut Lexus in 5,8 Sekunden auf Tempo 100 sein und den Wagen auf elektronisch abgeregelte 250 km/h Spitze treiben. Keine Änderungen hingegen bei der übrigen Motorenpalette: An der Basis gibt es weiterhin den 3,0-Liter-V6 mit Benzindirekteinspritzung und 249 PS, der 450h mit Hybridantrieb und 345 PS Gesamtleistung unterstreicht den Anspruch der Japaner auf eine Führungsrolle bei diesem Antriebskonzept.