BMW wächst weiter: X6 und neuer X3 werden in USA gebaut

Auf der BMW Hauptversammlung hat der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer ergeizige Ziele verkündet: BMW will deutlich wachsen und vor allem seine Produktions-Kapazitäten in den USA ausbauen

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  • mh
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München, 16. Mai 2007 – Während bei Autoherstellern wie Ford und General Motors angesichts sinkender Absatzzahlen in den USA Katerstimmung herrscht, setzt BMW dort wie auch weltweit auf Wachstum. So plant der bayerische Autobauer, die Produktion in seinem Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina massiv auszubauen. Momentan verlassen jährlich 140.000 Fahrzeuge der Baureihen X5 und Z4 die Bänder der Fabrik. Mittelfristig soll die Zahl auf deutlich über 200.000 Fahrzeuge ansteigen. Die jüngsten Expansionspläne verkündete der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am gestrigen Dienstag auf der Hauptversammlung in München.

X6 kommt bereits 2008
Zukünftig will BMW in Spartanburg neben den genannten Baureihen auch den X6 sowie den Nachfolger des X3 produzieren. Beim X6 handelt es sich um ein gestrecktes und coupéartiges SUV auf Basis des X5. Bereits im Frühjahr 2008 dürfte das neue Allradmodell verfügbar sein. Etwas mehr Zeit wird bis zur Neuauflage des X3 verstreichen. Vermutlich erst 2010 geht die zweite Generation des derzeit kleinsten BMW-SUVs in Produktion.
Defizite durch schwachen Dollar ausgleichen
Die Ausweitung der US-Produktion sei „... ein Baustein unserer zukünftigen Strategie. Damit vermindern wir unsere Währungsrisiken im US-Dollar", fügte Reithofer hinzu. Die Währungsbelastungen durch den schwachen Dollar und den japanischen Yen beliefen sich bei der BMW Group allein im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt 666 Millionen Euro. Die Ausweitung der Produktion in den USA dürfte sicherlich helfen, diese Währungsrisiken zu mindern.