Wiederkehr einer Legende: der Golf GTI Pirelli

Der GTI Pirelli feiert sein Comeback. Im Mai 1983 brachte Volkswagen schon einmal ein Pirelli-Sondermodell auf den Markt. 24 Jahre später soll der Golf GTI Pirelli den Erfolg des Youngtimers wiederholen

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Wolfsburg, 18. Mai 2007 – Der Golf GTI Pirelli feiert sein Comeback. Im Mai 1983 brachte Volkswagen schon einmal ein Pirelli-Sondermodell auf den Markt, damals auf Basis der ersten GTI-Generation. Vom Serien-Pendant unterschied es sich vor allem durch eigens konzipierte Leichtmetallfelgen mit dem „Pirelli-P“ im Außenrand. Alle 10.500 Einheiten des limitierten Sondermodells verkauften sich innerhalb eines halben Jahres. 24 Jahre später setzt Volkswagen die Geschichte des nach eigener Aussage bekanntesten europäischen Sondermodells fort. Den Erfolg des Youngtimers soll der Golf GTI Pirelli auf Basis des GTI Edition 30 nun wiederholen.

Unter der Haube arbeitet der Motor des Golf GTI Edition 30, der 2006 zum dreißigsten Geburtstag des GTI auf den Markt kam. Der Turbo-Benzindirekteinspritzer ist der zurzeit stärkste Vierzylindermotor in einem Volkswagen. Seine maximale Leistung von 230 PS gibt der Zweiliter-Benziner bei 5500 Touren ab. Das maximale Drehmoment von 300 Newtonmetern steht zwischen 2200 und 5200 Umdrehungen in der Minute zur Verfügung. Über eine Sechsgang-Schaltung wird die Kraft an die Vorderräder weitergereicht. So motorisiert durcheilt der Sportwagen die 100-km/h-Marke in 6,8 Sekunden. Wird der GTI Pirelli mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe DSG bestellt, sind es lediglich 6,6 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 245 km/h. Dabei soll sich das Triebwerk mit 8,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer zufrieden geben. Mit DSG sind es noch einmal 0,3 Liter weniger.

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Der Golf Pirelli GTI in der exklusiven Lackierung "Sunflower"

Das Fahrwerk, die Bremsen und das ESP des Golf GTI sind schon von Haus aus gut abgestimmt. Doch richtig rund wird die Sache erst, wenn auch die Reifen mitspielen. Das meint zumindest der italienische Reifenhersteller Pirelli und steuert deshalb mit dem „P-Zero“ der aktuellen Generation einen Hochleistungspneu bei, wie er sonst für Sportwagen jenseits der 100.000-Euro-Grenze zum Einsatz kommt. Die Reifen im 225er-Format umschließen Pirelli-Leichtmetallfelgen. Sie sind mit einer titanfarbenen Lackierung beschichtet. Die Optik der fünf Speichen interpretiert der Hersteller als Hommage an die Felgen des ersten Pirelli GTI. Sie besaßen im Außenrand Öffnungen in Form eines „P“. Diese finden sich auch im Design der neuen Felgen wieder – wenn auch gespiegelt. Waren es damals 14 Zoll große Felgen, kommen nun 18-Zöller zum Einsatz.