Erste Bilder vom neuen Citroën C3

Citroën zeigt erste Bilder vom neuen C3. In der zweiten Generation behält der Kleinwagen seine rundliche Form, wirkt aber gestreckter. Das täuscht nicht, denn die Länge wächst um acht Zentimeter

vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen
630 x 420 24695_1246265395422.jpg
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • sl
Inhaltsverzeichnis

Paris (Frankreich), 29. Juni 2009 – Als der C3 im Jahr 2002 auf den Markt kam, galt er als Nachfolger des ursprünglich als Nutzauto gedachten 2CV, ein Anspruch, der schwierig genug einzulösen ist. Immerhin: Rund zwei Millionen Exemplare konnte Citroën vom C3 seitdem verkaufen, doch mittlerweile streben die Franzosen nach anderen Idealen als der Einfachheit der Ente. Jetzt gilt der DS als Vorbild für die Ausrichtung des Unter­nehmens. Das untrennbar mit der „Göttin“ (Déesse) verknüpfte Kürzel steht nicht für Brot-und-Butter-Autos, sondern für Luxus, Innovation und Komfort. Ein bisschen sieht man diesen Sinneswandel auch dem neuen C3 an, der in seiner Grundform kaum verändert ist. Doch bei näherem Hinsehen ist außer der Silhouette wenig wiederzuerkennen.

Wo der Vorgänger noch schmucklos wirkte, funkelt beim C3 II der Chrom oder präsentiert sich das Cockpit mindestens eine Klasse höher angesiedelt, zumindest optisch. So gibt es zum Beispiel ein gepolster­tes Armaturenbrett, das durch ein farbig abgesetztes Band in Grau oder gebürstetem Aluminium und durch dezenten Chromschmuck aufgewertet wird. Doch der Blick dürfte schnell nach oben abschweifen: Auf Wunsch gibt es den C3 mit einer sehr weit nach oben reichenden „Zenith“-Frontscheibe. Die Scheibe endet erst kurz vor der Höhe der B-Säule und ist unterschiedlich stark getönt – von starkem Sonnenschutz über den Frontsitzen bis zur normalen Transparenz vorne.

Erste Bilder vom neuen Citroën C3 (14 Bilder)

Rundlich wie bisher, aber mit Haifischmaul: Der neue Citroën C3

Ehrensache für Citroën ist zudem eine verbesserte Fahrwerks­abstimmung, mit der das Unternehmen in dieser Klasse neue Maßstäbe beim Komfort setzen will. Vincent Besson, Direktor für Produkte und Märkte, gerät angesichts des „völlig neuen Fahr­erleb­nisses“ und der ungewohnt freien Sicht ins Schwärmen: „Mit dem neuen C3 möchte Citroën einen Weg zu einer neuen Einstellung zum Auto bahnen, wo Vernunft und Verantwortung sich dem Vergnügen am Auto öffnen und neue Emotionen zulassen.“ Oha, da kann man nur viel Erfolg wünschen.