Hightech-Mütze: Das Stoffverdeck des Mercedes SLR McLaren Radster
Zu den Highlights des neuen Mercedes SLR McLaren Roadster gehört das Verdeck, das sich auch bei extrem hohem Tempo jenseits von 300 km/h nicht aufblähen soll. Lesen Sie mehr über die Fähigkeiten des neuen Boliden
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Stuttgart, 20. Juli 2007 – Als im Juni 2007 ein Formel-1-Wagen mit weit über 200 Sachen gegen eine Betonmauer fuhr und der Fahrer fast unverletzt aus dem Wagen stieg, hat sich wohl so mancher gefragt, wie das möglich ist. Ein Teil der Antwort ist: Die Formel-1-Monocoques bestehen aus Karbon, einem Werkstoff, der besonders gute Crashsicherheit bietet. Aus demselben Werkstoff wird der neue Mercedes SLR McLaren Roadster gemacht. Die ganze Karosserie, abgesehen von zwei aus Aluminium gefertigten Motorrahmen, besteht vollständig aus Karbonfaser-Werkstoffen. Das Ergebnis sind geringes Gewicht, gute Energieabsorption und damit sehr hohe Insassensicherheit. Außerdem wird eine bislang bei offenen Fahrzeugen nicht erreichte Torsionssteifigkeit erreicht, so der Hersteller.
Optik und Fahrleistungen fast wie in der Formel 1
Auch die Optik – wie zum Beispiel die pfeilförmige Spitze – soll an Formel-1-Silberpfeile erinnern. Die Fahrleistungen befinden sich ebenfalls fast schon auf Formel-Niveau. Um eine optimale Gewichtsverteilung und somit perfekte Fahrdynamik und hohe Bremsstabilität zu erzielen, ist der Roadster als Frontmittelmotor-Sportwagen mit dem Triebwerk hinter der Vorderachse konzipiert. Sein AMG-V8-Kompressortriebwerk mit Wasser-Ladeluft-Kühlung, Dreiventiltechnik, Trockensumpfschmierung und vier Metallkatalysatoren ermöglicht dank tiefer Einbauposition einen günstigen, niedrigen Schwerpunkt. Mit 626 PS und einem maximalen Drehmoment von 780 Newtonmetern beschleunigt der an eine AMG-Fünfgangautomatik gekoppelte 5,5-Liter-V8 den Roadster in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 332 km/h und liegt damit auf dem Level des Coupés.
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