Andere Länder, andere Parksitten

Unterwegs mit dem Ferienauto, möchte man auch einmal in die Stadt fahren. Doch Parken ist nicht in jeder City ein Kinderspiel. Hier lesen Sie wichtige Park-Tipps zu zehn Metropolen in Europa

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München, 14. Juli 2009 – Die unterschiedlichen Mentalitäten im Straßenverkehr innerhalb Europas sind erstaunlich, man könnte anhand des Verhaltens im Straßenverkehr wohl ein modernes Sittenbild zeichnen. Doch auch beim Parken gibt es große Unter­schiede zu beachten, damit man nicht erfolglos durch Innenstädte irrt und sich Beulen oder dicke Strafzettel einhandelt.

In der griechischen Metropole schert sich kaum einer um Straßen­regeln und wie auch woanders in Südeuropa pflegt man einen lockeren Umgang mit Vorschriften. Ernst gemeint ist aber die Aufforderung der Parkwächter an öffentlichen Parkplätzen, das Auto samt Schlüssel abzugeben. Die Parkweise ist gewöhnungsbedürftig: Ein Auto wird unmittelbar vor, neben oder hinter dem anderen geparkt. Kommt ein Kunde zurück, übernimmt der Parkwächter das langwierige Ausparken. Falsch oder ohne Parkschein zu parken ist übrigens kein Spaß: Ordnungshüter schrauben das Nummernschild ab und es wird teuer, es wiederzubekommen. Parkscheine für Straßenparkplätze gibt es in der Regel am Zigarettenkiosk.

Andere Länder, andere Parksitten (3 Bilder)

Athen: Falschparker haben hier nichts zu lachen.

Wie überall in Spanien bedeuten freie Parkplätze am Straßenrand in der katalonischen Hauptstadt leider noch keine Aufforderung, den Wagen hier abzustellen. Einen Überblick über verschiedenfarbige Seitenstreifen und deren Bedeutung liefern die Touristen-Informationen. Beim Abstecher nach Barcelona parkt man sein Ferienauto am besten auf dem großen Autoparkplatz am Busbahnhof Estacion de Nord – nur wenige Meter entfernt lädt die Metro-Station Arc de Triomf zum Einstieg in die Rote Linie zur City ein.