Zweite Generation des Ford Ka debütiert in Paris

Nach zwölf Produktionsjahren weicht der Ur-Ka, dessen Design mit den riesigen Stoßfängern polarisierte, einer Neuentwicklung. Der Nachfolger teilt sich die Plattform mit der Retro-Knutschkugel Fiat 500

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Von
  • rhi
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Köln, 1. August 2008 – Es gibt Autos, die muss man entweder lieben oder hassen, der Ford Ka gehört mit Sicherheit dazu. Wer gehofft hatte, dass der "Hausfrauenbomber" mit den riesigen Plastikstoßfängern den Weg alles Eisernen gehen und langsam aber sicher aus dem Straßenbild verschwinden würde, muss jetzt tapfer sein: Ka I. steht inzwischen im zwölften Jahr seiner Regentschaft, aber rechtzeitig vor Erreichen der Unglückszahl Dreizehn übergibt er das Szepter an seinen komplett neu entwickelten Nachfolger.

Die zweite Generation des Ka geht weg vom "New-Edge"-Design des Vorgängers und bietet eine Karosserie, die durch Sicken und Kanten geprägt ist und dadurch deutlich dynamischer wirkt. Besondere Merkmale sind die betonten Formen der Radhäuser und der markentypische Kühllufteinlass an der Front. Letzterer soll die Verwandtschaft zu den größeren Ford-Modellen unterstreichen. In der Seiten- als auch Heckansicht ähnelt der neue Ka ein wenig dem dreitürigen Opel Corsa. Wesentlich moderner und peppiger als die dunkelgrauen Plastikarmaturen im Vorgänger ist der Innenraum des kleinen Rundlings gehalten. Frische Farben und Aluminium-Imitat werten die Optik auf.

Zweite Generation des Ford Ka debütiert in Paris (13 Bilder)

Ford präsentiert die völlig neu entwickelte zweite Generation des Ka.

Die konzernübergreifende Verwendung einer gemeinsamen technischen Plattform ist in der Automobilbranche längst keine Sensation mehr: Der neue Ka ist eng verwandt mit dem Fiat 500. Gemeinsam mit diesem wird er im polnischen Werk Tychy gefertigt. Die Eckdaten des zum Kultobjekt avancierten Retro-Fiat geben ein wenig Aufschluss darüber, was uns beim Ka erwartet: Der Cinquecento ist 3,55 Meter lang und weist einen Radstand von 2,30 Meter auf. Die Motorenfrage ist noch offen: Naheliegendste Option ist der Einbau der Fiat-Aggregate mit 69 und 100 PS. Möglich erscheint aber auch die Verwendung von Fiesta-Motoren, hier beginnt die Antriebspalette bei 60 PS.