Transsyberia Rallye 2007: Millen/Kelsey gewinnen auf Porsche Cayenne
Drei Porsche Cayenne S Transsyberia auf den ersten drei Plätzen, Suzuki schlägt sich wacker. So lautet das Ergebnis der Transsyberia Rallye 2007, eines der härtesten Offroad-Marathons der Welt
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17. August, 14. Etappe ins Ziel Ulan Bator
Drei Porsche Cayenne S Transsyberia auf den ersten drei Plätzen. So lautet das Ergebnis der Transsyberia Rallye 2007, eines der härtesten Offroad-Marathons der Welt.
Nach zwei Wochen Fahrt von Moskau nach Ulan Bator erreichten der Amerikaner Rod Millen und sein Beifahrer Richard Kelsey mit einem Porsche Cayenne S Transsyberia heute das Ziel in der Hauptstadt der Mongolei als Sieger. Rund 17 Minuten trennten nach 7.100 Kilometern das Team Italy 1 mit Antonio Tognana und Carlo Cassina auf Platz zwei von Millen. Das Team Quatar mit Adel Abdulla und Norbert Lutteri lag im Ziel auf Rang drei 23 Minuten hinter dem Sieger.
Transsyberia Rallye 2007: Millen/Kelsey gewinnen auf Porsche Cayenne (45 Bilder)

Die zehnte Etappe der Transsyberia Rallye wurde vorzeitig abgebrochen
Der von den Strapazen gezeichnete Millen sagte: „Das war die größte motorsportliche Herausforderung meines Lebens. Wir alle haben in diesen zwei Wochen Fehler gemacht, sowohl die Fahrer als auch die Copiloten bei der Navigation. Richard und ich lagen wohl am seltensten daneben. Die Schlüssel zum Erfolg waren bei diesem unglaublich harten Marathon Erfahrung und Umsicht. Wir haben gewusst, wo wir langsam fahren mussten und wo wir den Cayenne laufen lassen konnten. Es ist unglaublich, in einem Luxusfahrzeug eine solche Rallye zu überstehen. Der Cayenne ging auf den schnellen Abschnitten beeindruckend voran. Im Gelände hat mich der Porsche immer wieder mit seinen Fähigkeiten überrascht.“
Mit einem sensationellen vierten Platz in der Gesamtwertung und als bester deutscher Teilnehmer hat Suzuki-Youngster Lars Kern (19) die Transsyberia Rallye 2007 beendet. „Ich bin megazufrieden mit unserem vierten Platz. Das hätte ich nie erwartet. Dank an unser Team, es hat nächtelang gearbeitet und Großartiges geleistet“, sagte Lars Kern nach der Zielankunft in der mongolischen Hauptstadt. Der jüngste Teilnehmer der Transsyberia 2007 hatte während seiner ersten Langstrecken-Rallye eine konstant gute Leistung gezeigt und sich gemeinsam mit seinem Beifahrer Daniel van Kan im dreitürigen Grand Vitara DDiS von Platz 27 kontinuierlich nach vorne gearbeitet. Bereits bei der fünften Etappe hatte das Team die Führung in seiner Klasse übernommen und bis zum Ziel nicht mehr abgegeben.