Panoramascheiben gestern und heute: Opels Lichtkonzept
1957 präsentierte Opel mit dem Rekord P1 erstmals ein Modell mit Panorama-Windschutzscheibe. 50 Jahre später setzt der Opel Astra GTC diese Tradition mit aktueller Technik eindrucksvoll fort
- mg
Rüsselsheim, 7. August 2007 – Es war einmal vor 50 Jahren: Der Rüsselsheimer Automobilhersteller Opel präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 1957 sein neuestes Mittelklasse-Modell – den Rekord P1. Ein durchgestyltes und dem damaligen Zeitgeist angepasstes Gefährt, das neben seiner niedrigen, von Funktionalität und Sicherheit geprägten Bauweise über ein ganz besonderes Extra verfügt: Eine neuartige bogenförmig gewölbte Panorama-Windschutzscheibe. Mit ihr erhielt der Fahrer erstmals eine nahezu lückenlose Rundumsicht und ein bis dato einzigartiges Fahrgefühl. Das Beste jedoch: Das Verkehrsgeschehen konnte stets optimal überblickt werden. Damit bewiesen die Rüsselsheimer frühzeitig, dass sich Sicherheit durchaus mit Eleganz und Harmonie verbinden lässt.
American Feeling in Deutschland
Unverkennbar war auch die Verwandtschaft mit den großen amerikanischen Fahrzeugen der Opel-Muttergesellschaft General Motors: eine niedrige Statur, kunstvoll geformtes Blech und windschlüpfige, glatte Flächen. Wie kein anderer Opel zuvor vermittelte der Rekord P1 eben jenen gewissen Chic amerikanischer Lebensart, auf den die Deutschen so sehr standen. Diese Ähnlichkeit war es auch, die den Rekord zum Verkaufsschlager im In- und Ausland machte.
Panoramascheiben gestern und heute: Opels Lichtkonzept (4 Bilder)

1957 war der Opel Rekord P1 mit seinem Design und der groĂźen Panoramascheibe ein Hit der IAA
Tradition neu interpretiert
Auf den Punkt genau fünfzig Jahre später interpretiert Opel diese Tradition nun auf dem aktuellen Stand der Technik im Astra GTC. Schon beim ersten Blick fällt ein markanter Unterschied ins Auge: Anders als bei seinem Urahn verläuft die leicht grün getönte Panoramascheibe nicht mehr von Spiegel zu Spiegel, sondern vom Ende der Motorhaube über den Kopf von Fahrer und Beifahrer bis zur Mitte des Fahrzeugdaches. Durch die Nichtexistenz eines Querholms bietet sich den Insassen somit während der Fahrt ein Ausblick wie aus der Kanzel eines Sportflugzeuges.