Rollendes Café: Hummer "Latte Macchiatto" von Geiger
Es ist ja nicht so, dass ein Hummer H2 ein unauffälliger Kleinwagen wäre. Doch Karl Geiger aus München hat es geschafft, aus dem massiven Dickschiff einen garantierten Blickfang zu gestalten
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München, 4. August 2009 – Beim Hummer kann es schon mal passieren, dass man vor lauter Karosserie das Auto nicht sieht. Karl Geiger aus München steuert dem wirkungsvoll entgegen, zunächst mit dezenten Außenfarben, die hier partout nicht bescheiden wirken wollen: „Latte Macchiatto“ heißt die Lackierung und ist ein Mix aus einem edlen Braun als Grundfarbe mit etlichen Elementen in Crème-Beige. Gigantische 30-Zoll-Chromfelgen sind bespannt mit 315er-Pneus. Hinter den fast vollflächigen Felgen versteckt sich eine Brembo-Bremsanlage mit vorne 380 x 34 Millimeter großen sowie genuteten Bremsscheiben und Vierkolben-Bremssätteln. Hinten stoppen 380 x 32 Millimeter große Scheiben und Zweikolben-Sättel. Das Fahrwerk erhielt verstärkte Stabilisatoren, Hinterachsstreben und einstellbare Sportstoßdämpfer inklusive einer Tieferlegung.
Aufgeblasen
Geiger spendiert dem 6,2-Liter-V8 einen Kompressor, der die Leistung auf 547 PS bei 5900 Touren und das maximale Drehmoment auf brachiale 763 Nm bei 4500 Umdrehungen steigen lässt. In der Serie stemmen sich 398 PS bei 5700 Umdrehungen und 574 Nm bei 4400 Touren gegen die Luft. In der zwangsbeatmeten Variante erledigt der US-Gigant den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp unter sieben Sekunden, der Vorwärtsdrang wird erst bei Tempo 228 durch den Fahrtwind behindert. Damit die Außenwelt den H2 nicht nur optisch sondern auch akustisch stets wahrnimmt, soll eine hauseigene Sportauspuffanlage aus Edelstahl ein wahres Donnergrollen verbreiten.
Rollendes Café: Hummer "Latte Macchiatto" von Geiger (6 Bilder)
