Fiat zeigt mit dem Panda Aria Umweltbewusstsein
Fiat zeigt auf der IAA ein ökologisches Konzeptfahrzeug, den Panda Aria. Das Concept-Car verbindet eine innovative Antriebs-Architektur mit dem Einsatz von umweltverträglichen Materialien
- sw
Frankfurt, 4. September 2007 – Neben der Deutschlandpremiere des neuen Kleinwagens 500 zeigt Fiat auf der IAA in Frankfurt (13. bis 23. September 2007) ein ökologisches Konzeptfahrzeug, den Panda Aria. Damit will Fiat seine innovative Ausrichtung in Sachen Umwelt verdeutlichen. Das Concept-Car verbindet eine innovative Antriebs-Architektur inklusive eines Zweizylinder-Triebwerks mit dem Einsatz von umweltverträglichen Materialien – sowohl für das Interieur als auch das Exterieur. So sind die Bezugsstoffe der Sitze aus biologisch abbaubaren Materialien wie Leinen, Baumwolle und Kokos hergestellt. Die Außenpaneele bestehen aus Ökoharz. Zudem wurden umweltschonende Lacke verwendet.
Neuartiges ökologisches Antriebskonzept
Angetrieben wird das Concept-Car von einem neuen Zweizylinder-Turbomotor der SGE-Baureihe mit Multiair-System und doppelter Kraftstoffversorgung mit Benzin und Erdgas. Das Triebwerk ist in der Zukunft auf Betrieb mit einem Kraftstoffgemisch aus 70 Prozent Erdgas und 30 Prozent Wasserstoff vorbereitet. Das Aggregat hat einen Hubraum von 900 ccm, leistet im Benzinbetrieb 105 PS und ist mit einem innovativen automatisierten Schaltgetriebe (MTA = Manual Transmission Automated) und einer Stopp&Start-Vorrichtung gekoppelt. Letztere senkt den Verbrauch in der Stadt um ĂĽber zehn Prozent, so Fiat.
Fiat zeigt mit dem Panda Aria Umweltbewusstsein (3 Bilder)

Die Innovation liegt unter der Haube: Fiat Panda Aria
Optimale Verbrennung durch Multiair-System
Innovativ ist auch das Multiair-System des Zweizylinders. Es ermöglicht die Kontrolle der Luftzufuhr ohne Hilfe der Drosselklappe. Kern der elektrohydraulischen Ventilsteuerung ist eine mit Öl gefüllte Hochdruckkammer zwischen Nocke und Einlassventil, die über ein elektronisch gesteuertes Ventil verändert werden kann. Dadurch lässt sich der Ventilhub je nach Luftanforderung des Motors und abhängig von der Drehzahl variieren. Ergebnis der vorzeitigen Schließung des Ventils oder seiner verzögerten Öffnung ist eine bessere Verbrennung und eine Verbesserung des Leistungs-, Drehmoment-, Verbrauchs- und Emissionsverhaltens. Das schlägt sich auch in konkreten Zahlen nieder: So erreicht der Fiat Panda Aria nach Angaben von Fiat bei den CO2-Emissionen den Rekordwert von 69 g/km.