Citroën zeigt Concept Car „C-Cactus“

Citroën zeigt auf der IAA den Concept-Car „C-Cactus“, eine Fahrzeugstudie, die sich vor allem durch einen sparsamen Dieselhybridantrieb und kostengünstige Fertigungsmethoden auszeichnet.

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Von
  • Gernot Goppelt
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Citroën zeigt auf der IAA den Concept-Car „C-Cactus“, eine Fahrzeugstudie, die sich vor allem durch einen sparsamen Dieselhybridantrieb und kostengünstige Fertigungsmethoden auszeichnet. Reduktion auf das Wesentliche ist bei dem mobilen Kaktus ein Kerngedanke, ohne aber auf gefälliges Design oder Nutzwert verzichten zu müssen.

Dieselhybrid mit 3,4 Litern Normverbrauch
Der Antrieb des C-Cactus kombiniert einen HDi-Dieselmotor mit 70 PS und einen Elektromotor mit weiteren 30 PS. Der Normverbrauch des Dieselhybrids liegt bei 3,4 l/100 km, seine CO2-Emissionen betragen nur 78 g/km. Im Stadtverkehr ist ein ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle) möglich, der einem reinen Elektroantrieb ohne Abgase und fast ohne Geräusch entspricht. Citroën hat die Höchstgeschwindigkeit des C-Cactus „mit Bedacht“ auf 150 km/h begrenzt. Auch dies soll zur Umweltverträglichkeit des Wagens beitragen und ist nebenbei eine ganz neue Form der politischen Selbstverpflichtung.

Citroën zeigt Concept Car „C-Cactus“ (7 Bilder)

Der "C-Cactus" zeichnet sich vor allem durch einen sparsamen Dieselhybridantrieb und kostengünstige Fertigungsmethoden aus.

Das ehrgeizige Ziel von Citroën besteht darin, die Dieselhybridtechnik so erschwinglich machen, dass das fertige Produkt zum Einstiegspreis einer normalen Kompaktlimousine verkauft werden könnte. Aber bekanntlich sind weder der Dieselmotor noch die Hybridtechnik gerade billig.

Überflüssiges streichen, Notwendiges integrieren
Also suchte Citroën nach Konzepten, um dieses Mehrkosten an anderer Stelle zu kompensieren. Dazu gehören neuartige Materialien und einer auf Rationalisierung ausgelegte Konstruktion, mit der die Zahl der Bauteile verringert wurde. Der Innenraum des C-Cactus besteht aus kaum mehr als 200 Einzelteilen – ungefähr halb so viele wie üblich.

Um die günstigen Herstellungskosten zu erreichen, haben die Citroën-Ingenieure bestimmte Mechanismen und Einzelteile extrem vereinfacht, mehrere Funktionen in ein einziges Bauteil integriert und alle Teile eingespart, die für die Funktion des Fahrzeugs oder den Komfort der Insassen verzichtbar waren.